Essen

Essen: Polizei wird wegen Ruhestörung gerufen – dann will ein Mann seinen Schäferhund auf die Beamten hetzen

Die Polizei Essen musste zur Schusswaffe greifen. (Symbolbild)
Die Polizei Essen musste zur Schusswaffe greifen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Essen. Am Dienstagabend hatte die Polizei Essen einen Einsatz, den sie nicht so schnell vergessen wird.

Zunächst waren die Beamten aus Essen zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus gerufen worden.

Polizei Essen wird wegen Ruhestörung gerufen – Situation eskaliert

Als die Beamten an der Sedanstraße eintrafen und wegen der Ruhestörung klingelten, erschien ein 37-Jähriger am Fenster seiner Wohnung und beschimpfte sie.

Kurze Zeit später warf er sein Smartphone aus dem zweiten Stock auf einen der Polizisten, verfehlte diesen dabei nur knapp und drohte mit seinem Hund runterzukommen, falls die Beamten nicht wegfahren würden. Daraufhin forderten die Polizisten Unterstützung an.

Tatsächlich erschien der Mann kurz darauf mit einem Nachbarn (20) und seinem nicht angeleinten Schäferhund an der Hauseingangstür, hielt diesen in aggressiver Stellung am Halsband und drohte den Beamten, ihn auch einzusetzen.

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Mann will seinen Hund auf Beamte hetzen

Erst als die Polizisten ihre Schusswaffen zogen, brachte der 37-Jährige den Hund in den Flur und ließ sich fesseln – dabei blieben alle Beteiligten unverletzt. Dem 20-jährigen Nachbarn wurden zunächst auch Fesseln angelegt, diese wurden kurze Zeit später nach Klärung des Sachverhalts wieder entfernt.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Der Hund blieb in seiner Obhut, während die Beamten seinen 37-jährigen Halter mitnahmen.

Mann beschimpfte die Polizisten die ganze Zeit

Auf dem Weg zum Gewahrsam beleidigte und beschimpfte der 37-Jährige die Beamten weiter. Da er augenscheinlich unter starkem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand, wurden ihm Blutproben entnommen, anschließend kam er ins Gewahrsam.

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