Essen

Hunde-Drama in Essen: Besitzer in Angst um „Sandy“ – „Ohne Hilfe stirbt sie!“

Er ist verzweifelt. Ein Hunde-Besitzer aus Essen sucht dringend Unterstützung, um seinen Hund wegen gefährlicher Blasensteine behandeln lassen zu können. (Symbolbild)
Er ist verzweifelt. Ein Hunde-Besitzer aus Essen sucht dringend Unterstützung, um seinen Hund wegen gefährlicher Blasensteine behandeln lassen zu können. (Symbolbild)
Foto: Sven Hoppe / dpa & Hubert Breuer

Essen. Der Hilferuf eines Hunde-Besitzers aus Essen ging ans Herz. Unglaublich, was danach alles passiert ist!

Seine Geschichte: Hubert Breuer braucht dringend Hilfe. Er ist verzweifelt. Sein Hund, die kleine Sandy, habe zum wiederholten Mal einen Blasenstein und könne deshalb kein Wasser lassen, so der Essener.

Der verzweifelte Hunde-Halter bangt um das Leben seiner Hündin. Doch nach kurzer Zeit bekommt er gewaltigen Zuspruch.

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Hunde-Besitzer aus Essen völlig verzweifelt: „Ich weiß nicht mehr weiter“

In einer Facebook-Gruppe bittet Breuer am Samstag um Hilfe. Der Grund: Sein Tierarzt ist im Urlaub. Die Vertretung wolle die Hündin nicht operieren, „weil mir das Geld fehlt“, sagt er.

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Mit dem vertretenden Tierarzt befinde sich der Essener in einem Rechtsstreit. Dabei geht es um alte Behandlungskosten. Vor der Behandlung habe der Tierarzt Kosten von 600 Euro angekündigt - später 1.200 Euro verlangt. Dagegen sei er vorgegangen.

Breuer sieht deshalb keine Alternative, als seine Hündin in die Tierklinik Duisburg zu bringen: „Mein Hund stirbt, wenn er nicht sofort Hilfe bekommt“, fürchtet der Essener.

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Leidender Hund: Besitzer bittet um Hilfe

Den Hilferuf bei Facebook sieht der Hunde-Besitzer als letzte Chance. Sandy gehe es immer schlechter: „Sie übergibt sich gerade zum wiederholten Mal im Garten und krümmt sich. Ich weiß nicht mehr weiter.“ Es fehle nicht nur das Geld für die Behandlung, sondern auch für eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Hund Sandy leidet oft unter schmerzhaften Blasensteinen

Die Angst vor Harnsteinen kennt der Hundebesitzer bereits. Und das, obwohl Sandy bereits seit geraumer Zeit spezielles Futter bekommt. Erst vor einigen Tagen habe Sandy schon einmal Probleme beim Wasserlassen gehabt. Nach einer Stunde Quälerei habe sie ihn da jedoch selber ausscheiden können.

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Der bisherige Zuspruch ist gewaltig. Dutzende Menschen melden sich in der Redaktion. „Das hätte ich auch nicht gedacht, dass es noch Menschen mit Herz gibt. Aber es gibt sie“, freut sich der Essener.

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Schon 250 Euro Spendengelder

Vor Jahresende seien bereits 250 Euro an Spendengeldern eingegangen. Genug, um die notwendige Untersuchung zu bezahlen. Am Montag habe Sandy dann wieder einen Stein ausgepinkelt. Breuer glaubt nicht, dass Sandy um eine Operation herumkomme. Jetzt hofft er, dass sein Geld dafür ausreicht, um seinen treuen Begleiter zu retten.

Auf seinen Aufruf am Mittag haben sich innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Tierfreunde gemeldet. Eine Frau bietet Hilfe an. Sie fährt den Essener mit Sandy in die Tierklinik.

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Frau fährt Hunde-Besitzer in die Tierklinik

Dort heißt es zunächst warten, berichtet der Breuer im Gespräch mit DER WESTEN. Er hat Sorge, dass auch die Tierklinik die Operation ablehnt. Das Problem: Er bekomme erst am Montag das nötige Geld, um die Rechnung zu bezahlen.

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Später heißt es Aufatmen. Sandy wird behandelt! Der Stein wird entfernt. „Sandy hat danach furchtbar geblutet “, so der Essener besorgt. Später habe sie sogar noch einen weiteren Stein ausgepinkelt.

So kannst du helfen

Weil die Behandlung so schnell erfolgt, kann die helfende Frau den Essener sogar noch zurückfahren. Wie hoch die Kosten für die Behandlung sein werden, ist noch unklar. „Bis zu 2.000 Euro“, kündigen die Mitarbeiter in der Duisburger Tierklinik an.

Wer helfen möchte, kann sich bei uns melden (E-Mail: derwesten@derwesten.de) – oder direkt bei dem Betroffenen auf Facebook. (ak)

 
 

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