Essen

Alle Gymnasien in Essen kehren Inklusion den Rücken – und erheben Vorwürfe gegen Stadt und Land

Nachdem die Gymnasien Borbeck, Überruhr (auf dem Bild zu sehen) und das Gymnasium an der Wolfkuhle in Steele aus der Inklusion ausgestiegen sind, verabschiedet sich auch die Alfred-Krupp-Schule. (Symbolfoto)
Nachdem die Gymnasien Borbeck, Überruhr (auf dem Bild zu sehen) und das Gymnasium an der Wolfkuhle in Steele aus der Inklusion ausgestiegen sind, verabschiedet sich auch die Alfred-Krupp-Schule. (Symbolfoto)
Foto: imago/Hans Blossey
  • Alfred-Krupp-Schule in Essen steigt aus der Inklusion aus
  • Das Land stellt zu viele Bedingungen und wirkt dabei nicht unterstützend genug
  • Das Gymnasium erfüllte als erstes die UN-Behindertenrechtskonvention

Essen. Nach den Gymnasien in Borbeck, Überruhr und dem Gymnasium an der Wolfkuhle in Steele hat auch die Alfred-Krupp-Schule in Essen Holsterhausen bekanntgegeben, aus der Inklusion auszusteigen.

Wie die WAZ berichtet, nimmt die Schule für das neue Schuljahr noch behinderte Kinder auf, allerdings wird das im Schuljahr 2020/21 ein Ende nehmen.

Bedingungen sind ohne Unterstützung nicht mehr erfüllbar

Grund dafür ist die fehlende Unterstützung durch Stadt und Land. „Wir sind sehr enttäuscht, aber unter den vom Land vorgegebenen Bedingungen ist die Inklusion an einem Gymnasium nicht mehr möglich“, so der Direktor der Alfred-Krupp-Schule, Berthold Urch.

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Alfred-Krupp-Schule war Vorreiter der Inklusion in Essen

Dabei war die Alfred-Krupp-Schule das erste Gymnasium in Essen, welches die Vorgaben der UN-Behinderten-Rechtskonvention erfüllte.

Doch auf anfängliche Euphorie folgten Absagen für versprochene Bauprojekte.

Lies den ganzen Artikel jetzt bei der WAZ. (db)

 
 

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