Essen

Essen: Gewaltausbruch am Hörsterfeld sorgte für Schock – darum griff ER zur Machete

Die gewalttätige Auseinandersetzung zweier Männer musste von der Polizei gestoppt werden. (Symbolbild)
Die gewalttätige Auseinandersetzung zweier Männer musste von der Polizei gestoppt werden. (Symbolbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Essen. Im Mai letzten Jahres erschütterte eine gewalttätige Auseinandersetzung die Bewohner in Essen.

In einer Wohnsiedlung Essener Hörsterfeld gingen zwei Männer aufeinander los. Den Berichten der Augenzeugen zufolge eskalierte die Situation, als einer der beiden eine scharfe Waffe zückte.

Essen: Streit zwischen zwei Familien eskalierte

Ungefähr ein halbes Jahr nach der schockierenden Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern berichtet die „WAZ“ von einigen Details, die während der Verhandlung ans Licht kamen.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Zuvor hatten sich die Männer im Mai 2020 mitten auf der Straße eine zunächst handgreifliche Auseinandersetzung geliefert. Augenzeugen dokumentierten die Szene auf Handyvideos. Darin sind die Gewaltausbrüche unter Einsatz von Waffen der beiden Aggressoren zu erkennen.

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Am 08. Januar musste sich einer der Beteiligten vor dem Landgericht Essen verteidigen. Dort gestand er, dass er während der Auseinandersetzung eine Machete gezückt und seinen Gegner mit einem Schlag an den Hinterkopf verletzt habe.

Während des Prozesses wurden die Hintergründe des ausgearteten Konflikts deutlicher. Dabei konnten die Spekulationen des Einfluss von organisierter Kriminalität beseitigt werden. Es handle sich in diesem Fall um einen familiären Grund.

Zunächst standen die benachbarten Familien in einem freundschaftlichen Verhältnis zueinander. Doch mehrere Vergehen einer der Parteien, unter anderem das Bedrohen und Belästigen Anderer, sorgten für immer mehr Unstimmigkeiten zwischen den Familien.

Als der Angeklagte den Verdacht hegte, seine Frau habe ein Verhältnis mit dem Nachbar, kam es zu der gewaltsamen Konfrontation.

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Weil sich mehrere Familienmitglieder beider Parteien in den Konflikt eingemischt haben, muss das Landgericht Essen nun die einzelnen Gesetzesüberschreitungen des Angeklagten zurückverfolgen. Weitere Hintergründe dieses Falls erfährst du bei der „WAZ“.

 
 

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