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Essen: Fünf-Zentner-Bombe gefunden ++ rund 5000 Menschen betroffen ++ Bombe erfolgreich entschärft

Essen: Am Mittwoch wurde eine Bombe in Katernberg gefunden. Die Behörden stehen wegen des Coronavirus vor einer besonderen Herausforderung.
Essen: Am Mittwoch wurde eine Bombe in Katernberg gefunden. Die Behörden stehen wegen des Coronavirus vor einer besonderen Herausforderung.
Foto: Blaulichtnews Essen

Essen. Bombenfund in Essen!

In Essen-Katernberg wurde am Mittwochmorgen eine amerikanische Weltkriegsbombe gefunden. Noch am Nachmittag wurde der Stadtteil um die Röckenstraße evakuiert und die Bombe wurde dann am Abend nach rund drei Stunden erfolgreich entschärft werden.

Essen: Bombe in Wohngebiet gefunden

Die Fünf-Zentner-Bombe besitzt einen Aufschlagzünder, sodass beim Aufprall auf den Boden eine Explosion die Folge sein kann. Aufgrund der akuten Gefahr mussten die Anwohner im Umkreis von 250 Metern um die Fundstelle in Essen noch am Mittwoch aus ihrer Wohnung.

Anwohner im Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern werden gebeten, ihre Wohnung nicht zu verlassen und Fenster sowie Türen geschlossen zu halten.

Bauarbeiter hatten die Bombe am Mittwochmorgen zufällig gefunden. Daraufhin leitete die Stadt Essen umgehend einen Krisenstab ein.

Alle Entwicklungen zur Bombenentschärfung findest du in unserem News-Blog:

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Mittwoch. 1. April

19:13 Uhr: Bombe erfolgreich entschärft

Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Damit werden die Anwohner jetzt wieder in ihre Wohnungen zurückgebracht. Die Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, werden separat nach Hause gebracht.

18:49 Uhr: Evakuierung abgeschlossen - Bombenentschärfung beginnt

Die Evakuierung ist nun vollständig abgeschlossen. Die Anwohner im zweiten Kreis dürfen ihre Wohnung jetzt vorerst nicht verlassen, bis die Bombe entschärft ist.

17.40 Uhr: Erster Sperrbereich evakuiert - Zweiter Evakuierungsdurchgang beginnt

Die mehr als 1400 Anwohner aus dem inneren Sperrbereich wurden erfolgreich evakuiert. Mit Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind oder bei denen der Verdacht besteht, wurde vorab gesprochen, sodass entsprechende Anwohner separat untergebracht wurden. Zudem gab es mehrere Krankenfahrten, drei davon mussten direkt ins Krankenhaus gebracht werden.

Der zweite Evakuierungsdurchgang hat nun begonnen. Der zweite Kreis wird damit ebenfalls zugezogen.

16.16 Uhr: Busverbindungen betroffen - Haltestellen entfallen

Die Ruhrbahn teilt mit, dass die Haltestellen mehrerer Buslinien in beide Fahrtrichtungen vorerst entfallen:

  • Buslinie 154 (H) Kraspothstraße und Huestraße
  • Buslinie 183 (H) Beisenstraße, Röckenstraße, Grundstraße, Aldenhofweg
  • Buslinie 348 (H) Grüner Weg, Bonnekampstraße, Kraspothstraße

15.53 Uhr: Evakuierung der Anwohner beginnt

Ein Bürgertelefon ist eingerichtet und unter der Telefonnummer 0201/1238881 erreichbar. Lautsprecherdurchsagen und 215 Kräfte aus Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei vor Ort informieren die Anwohner bereits. Wenn alle Anwohner evakuiert sind, kann die Entschärfung der Bombe beginnen.

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14.50 Uhr: Der Sperrbereich steht fest

Mehr als 1400 Anwohner müssen ihre Wohnung verlassen, weitere knapp 2900 Anwohner dürfen nicht raus aus ihrer Wohnung. Die Feuerwehr wird die Menschen in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule betreuen.

Zunächst würden die betroffenen Anwohner gefragt werden, ob sie sich krank fühlen. Dementsprechend sollen sie dann aufgeteilt werden. Etwa 100 Räume stünden zur Verfügung, wie die Pressesprecherin der Stadt Essen, Jasmin Trilling, gegenüber DER WESTEN berichtete.

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14.20 Uhr: Stadt Essen informiert über Bombenfund - Aufwendige Betreuung wegen Coronavirus erforderlich

Die Stadt wird eine Betreuungsstelle für die Betroffenen einrichten, die wegen des Coronavirus nicht wie üblich ablaufen kann. Aufgrund der Ansteckungsgefahr können die Menschen nicht gemeinsam untergebracht werden.

Fahrzeuge sollten während der Evakuierung und Entschärfung von der Straße entfernt werden. Vorhandene Gasgeräte sollen abgesperrt werden. Ortskundige Autofahrer sollen das Gebiet umfahren. Es kann zu Einschränkungen im Straßenverkehr sowie im öffentlichen Personenverkehr kommen, wie die Stadt mitteilt.

 
 

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