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Essen: Frau brennen am Hochzeitstag die Sicherungen durch – Richter: „Angeklagte hat Mordgelüste entwickelt“

Am Hochzeitstag kam es zum Eklat. (Symbolbild)
Am Hochzeitstag kam es zum Eklat. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Essen. Urteil in Essen!

In Essen kam das Gericht am Donnerstag zu einem Urteil in einem besonders zerrütteten Fall. Eine Frau ging im Juli 2020, an ihrem Hochzeitstag auf ihren Ehemann los und versuchte ihn umzubringen.

Essen: Urteil in Hochzeitstags-Drama

Mit 7 Stichen stach die Frau damals auf ihren Ehemann ein. Dieser schwebte nach dem Angriff laut des Essener Schwurgerichts in Lebensgefahr.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas

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Zugespitzt hatte sich die Situation zwischen den Eheleuten schon länger. Hintergrund der Tat soll eine völlig zerrüttete Beziehung gewesen sein. Nach einem Schlaganfall der 67-Jährigen habe ihr Mann sie immer aggressiver beleidigt, kontrolliert und praktisch entmündigt.

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Mit der Zeit habe die Verurteilte „Mordgelüste entwickelt“, so Richter Jörg Schmitt in der Urteilsbegründung. Am 39. Hochzeitstag brannten der 67-Jährigen aus Marl im Kreis Recklinghausen die Sicherungen durch und sie stach, wie sie zugab, auf ihren Mann ein.

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Wegen Mordversuchs und gefährlicher Körperverletzung wurde die Frau nun zu 5 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.(cm/dpa)

 
 

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