Essen

Stadt Essen benennt sich während Ramadan in „Fasten“ um: Dieser satirische Beitrag schlägt hohe Wellen

Ein Satiremagazin verpasste der Stadt Essen einen neuen Namen.
Ein Satiremagazin verpasste der Stadt Essen einen neuen Namen.
Foto: imago

Essen. Die Stadt Essen wurde mal wieder „Opfer“ eines satirischen Beitrags.

In den vergangenen Monaten war es meist die ZDF-Sendung „heute show“, die sich über die Vorgänge an der Essener Tafel oder die eigenartigen Baupläne an der Gladbecker Straße in Essens Norden lustig machte. Diesmal ist es das Satiremagazin „Noktara“, das der Stadt im Herzen des Ruhrgebiets einen Beitrag widmete.

„Noktara“ veröffentlicht regelmäßig Artikel, in denen die Autoren in erster Linie das Zusammenleben morgen- und abendländischer Kulturen satirisch aufbereiten. Diesmal half der Stadtname Essens zu einem solchen satirischen Beitrag.

Essen: Satiremagazin scherzt mit Stadtnamen

In dem Artikel, der ähnlich wie beim bekannten Satiremagazin „Postillon“ in Form eines Zeitungsartikels verfasst wurde, geht es darum, dass Essen aus Respekt vor seinen muslimischen Einwohner die Stadt während des Fastenmonats Ramadan in „Fasten“ umbenennen würde.

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„Das ist nett von Essen…ähm…ich meine Fasten“

Den Lesern gefiel der Beitrag äußerst gut. Bei Facebook gab’s für den Artikel viele Likes und Kommentare. „Das ist nett von Essen…ähm…ich meine Fasten“, scherzte eine Nutzerin unter dem Beitrag.

Ungarn berichteten über Namensänderung

Die Ironie in dem Artikel erkannte offenbar nicht jeder. Das ungarische Staatsfernsehen berichtete in einer Nachrichtensendung über die angebliche Namensänderung der Stadt. Auf diese Weise wollte der rechtskonservative Staat seinen Bürgern wohl zeigen, welch weitreichenden Folgen die sogenannte Islamisierung des Abendlandes bereits angenommen hätte.

„Noktara“ widmete dem Fauxpas des ungarischen Staatsfernsehens einen weiteren satirischen Beitrag. Eine Leserin kommentierte passend: „Ganz schön dumm gelaufen für das ungarische Fernsehen.“

 

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