Essen

Essen: Junge Frau meldet sich bei der Polizei – und erzählt diese irre Story

Eine Frau hat mit ihrem Anruf für Aufregung bei der Polizei Essen gesorgt. (Symbolbild)
Eine Frau hat mit ihrem Anruf für Aufregung bei der Polizei Essen gesorgt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Essen. Über eine Woche hat die Polizei eine 17-Jährige und ihr zwei Monate altes Baby gesucht, die als vermisst gemeldet wurden. (Wir berichteten) Bevor die beiden wohlbehalten aufgefunden wurden, erlebte das Jugendamt Essen etwas Unfassbares.

Denn in Essen rief kurz nach der öffentlichen Vermisstenmeldung der jungen Mutter und ihres Babys eine Frau an, die am Telefon sagte, sie sei diese 17-Jährige.

Frau ruft beim Jugendamt in Essen an und gibt sich als Vermisste aus

Sie sagte mit leiser und brüchiger Stimme, dass es ihr schlecht gehe. Die Essener Polizei übernahm den Fall, da sie davon ausgehen musste, es bestünde eine Gefahr für die Frau und ihr Baby.

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Polizeibeamte identifizierten schließlich das für den Anruf genutzte Handy, dessen Spuren nach Dortmund wiesen. Ermittlungen und Ortungen des Handys führten die Beamten schließlich zu einer in Dortmund-Aplerbeck wohnenden 20- jährigen Frau.

Polizei macht Anruferin über ihr Smartphone ausfindig

Schnell war den Ermittlern klar, dass die Anruferin nicht die gesuchte Mutter war oder in einem anderen Zusammenhang mit den Vermissten steht.

Die junge Frau, die in dem Telefonat eine Gefahrenlage nur vortäuschte, muss sich jetzt für ihr unerklärliches Verhalten verantworten. Wieso sie sich zu einem solchen Anruf hat hinreißen lassen, ist noch unklar.

>>> Duisburg: 17-Jährige und ihr Baby wieder aufgetaucht – HIER wurden sie gefunden

Frau muss noch teuer bezahlen

Das Essener Polizeipräsidium wird die entstandenen Kosten, nach dem Gebührengesetz des Landes NRW bei der Verursacherin einfordern.

Polizeiliche Hilfe, die grundsätzlich jedem Menschen kostenlos zuteilwerden kann, hat in Fällen wie dem oben beschriebenen, natürlich seine Grenzen.

Die Vortäuschung einer Gefahrenlage kann unter Berücksichtigung des dadurch entstehenden Personal- und Sachaufwandes zu einer erheblichen Verwaltungsgebühr führen. (fb)

 
 

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