Essen/Dortmund: Großeinsätze nach vermeintlichen Zugunglücken – doch Einsatzkräfte stehen vor einem Rätsel

Zwei Unfälle an Bahnhöfen in Essen und Dortmund sorgten bei der Polizei für einen Großeinsatz. In beiden Fällen sahen Zeugen mit an, wie eine Person vom Zug erfasst wurde - sich danach jedoch wieder von der Bahn entfernte. (Symbolbild)
Zwei Unfälle an Bahnhöfen in Essen und Dortmund sorgten bei der Polizei für einen Großeinsatz. In beiden Fällen sahen Zeugen mit an, wie eine Person vom Zug erfasst wurde - sich danach jedoch wieder von der Bahn entfernte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rüdiger Wölk

Essen / Dortmund. Das Überqueren von Bahngleisen ist alles andere als ungefährlich. Immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen.

Am Samstag und Montag beschäftigten zwei Vorfälle unerlaubter Gleisüberschreitung in Essen und Dortmund die Bundespolizei. Bei beiden Fällen sorgte ein Umstand für einige Fragen bei den Beamten.

Essen und Dortmund: Leichtsinnigkeit löst Großeinsatz aus

Über Bahngleise zu laufen, um sich ein paar Meter Fußweg zu sparen ist einfach nur gefährlich. Dennoch kommt es regelmäßig zu schweren Unglücken aufgrund von Leichtsinnigkeit. So auch in Essen und Dortmund.

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Am Bahnhof Essen-Dellwig sowie an der Haltestelle Dortmund-Stadthaus gab es am Samstag und am Montag einen Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr. In beiden Fällen wurde eine Person von einem Zug erfasst - was danach geschah, gibt den Behörden jedoch Rätsel auf.

In beiden Fällen hatten Zeugen beobachtet, wie sich die Person nach dem Unfall vom Ort des Geschehens entfernte.

Essen: Person nach Unfall nicht auffindbar

In Dellwig stieg demnach am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr eine Person hinter eine stehende S-Bahn ins Gleisbett um auf die andere Seite zu gelangen. Dabei sei es zum Unglück gekommen.

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Zwar habe die Person einem durchfahrenden Zug noch ausweichen können, sei jedoch durch den Sog gegen ihn gedrückt worden. Wie ein Zeuge berichtete, habe die Person den Unfallort danach „torkelnd“ verlassen. Feuerwehr und Polizei wurden umgehend in Alarmbereitschaft versetzt.

Polizei sucht mit Hubschrauber und Wärmebildkamera

Denn es bestand der Verdacht, dass der Verletzte sich noch im Umfeld des Bahnhofs aufhalten könnte oder dort zusammengebrochen war.

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Feuerwehr und Bundespolizei durchkämmten daher die Umgebung, unterstützt wurden sie mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera.

Doch die Suche verlief ergebnislos. Auch in Krankenhäusern in der Umgebung ließ sich keine Person mit entsprechenden Verletzungen ermitteln.

Fall aus Dortmund mit vielen Parallelen

Der Fall weißt dabei einige Parallelen zu einem ähnlichen Unfall am Montagmorgen in Dortmund auf. Dort wollte am Morgen um kurz nach 7 Uhr eine Person über die Gleise abkürzen. Dabei kam es ebenfalls zum Unfall: Der Lokführer gab an, er habe bei der Einfahrt in den Bahnhof eine Person erfasst.

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Wie beim Vorfall in Essen habe sie sich darauf jedoch ebenfalls vom Gleis entfernt - von dem Verletzten fehlt auch hier jede Spur. (dav)

 
 

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