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Essen, Dortmund, Duisburg und Co.: Corona-Verstöße an Karfreitag – DAS ist die Bilanz der Polizei

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Auch an Ostern gelten die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Besuch des eigenen Ferienhauses, Tagesausflüge, Eiersuchen im Freien ... Was ist für die Feiertage eigentlich erlaubt und was nicht?

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Essen. Von Duisburg über Essen bis Dortmund – am Karfreitag strahlte die Sonne über dem Ruhrgebiet. Viele Menschen genossen das schöne Wetter am Feiertag im Freien. Für die Polizei bedeutete das in Corona-Zeiten eine Menge Arbeit.

Egal ob in Duisburg, in Essen, in Dortmund oder einer der anderen Großstädte im Ruhrgebiet – auch am Karfreitag standen die Telefone bei den Polizeistellen kaum still. Immer wieder gab es Meldungen wegen vermeintlicher Verstöße gegen die Corona-Auflagen.

Duisburg, Essen, Dortmund und Co.: Polizei im Dauer-Einsatz

Die gute Nachricht: Zu schlimmen Verstößen kam es am Freitag im Ruhrgebiet nicht. Die Polizei traf weder auf Corona-Partys noch auf renitente Bürger, die sich über die geltenden Auflagen hinwegsetzen wollten.

„Es gab wie jeden Tag viele Hinweise, aber da war nichts Schlimmes dabei“, teilt uns ein Beamter der Polizei Duisburg mit. Auch aus dem benachbarten Oberhausen heißt es von der Polizei: „Wir bekamen viele Meldungen, aber oft treffen wir vor Ort dann gar keine Personen an, wenn wir Kollegen dorthin schicken.“

„Die Leute halten sich an die Vorgaben“

Die meisten Polizeistellen im Ruhrgebiet bekamen am Karfreitag nur in Bezug auf mögliche Verstöße gegen die Corona-Auflagen jeweils Dutzende Hinweise. Auch in Bochum klingelte bei der Polizei ununterbrochen das Telefon. Oft rufen die Menschen aber nur bei der Polizei an, um sich über die genauen Corona-Auflagen zu informieren, wie uns die Polizei Bochum mitteilt: „Da kommen dann Fragen auf, wie zum Beispiel: Dürfen mein Mann und ich die Schwiegermutter zum Grillen einladen?“

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Viele Menschen melden auch vermeintliche Verstöße gegen die Corona-Auflagen, Wenn die Beamten den Hinweisen dann nachgehen, handele es sich allerdings jeweils um kleinere Gruppen von Menschen, die sich nach den Anweisungen der Polizei jeweils sofort einsichtig zeigen.

„In keinem der Fälle waren es mehr als zehn Personen“, erfahren wir im Gespräch mit der Gelsenkirchener Polizei. Und auch eine Sprecherin der Polizei Essen kann eine erfreuliche Bilanz ziehen: „Es wird viel kontrolliert, aber alles in allem halten die Leute sich an die Vorgaben.“

Gibt es illegale Autorennen?

Auch in der Nacht zu Samstag könnte die Polizei im Ruhrgebiet alle Hände voll zu tun haben. In der Vergangenheit nutzten Raser die freien Straßen am Karfreitag regelmäßig zu illegalen Autorennen, bei denen es teils zu schrecklichen Unfällen kam. „Das könnte in der Nacht natürlich wieder vorkommen“, teilt uns ein Beamter der Polizei Dortmund mit – und fügt hoffnungsvoll hinzu: „Das ist aber in den vergangenen Jahren immer weniger geworden.“

 
 

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