Essen

Essen: Dieses Start-Up will dich bald durch die Stadt kutschieren – DAS macht es besonders

Wladislav Tepliakov will mit Cabdo bald auch Fahrgäste durch Essen befördern. (Symbolbild)
Wladislav Tepliakov will mit Cabdo bald auch Fahrgäste durch Essen befördern. (Symbolbild)
Foto: Cabdo

Essen. Durchzechte Nacht, die Sonne geht schon auf, du kommst aus dem Club und willst nur noch nach Hause. Der Anruf beim Taxiunternehmen ernüchtert: Die Leitung ist ständig belegt.

Abhilfe wollen da zahlreiche Fahrtvermittlungsapps schaffen. In Essen geht im August ein neuer Anbieter an den Start: „Cabdo“, ein Start-Up aus Dortmund, will allerdings einiges anders machen als die Konkurrenz.

Essen: Neue Taxi-App verspricht gute Preise und benzinfreie Fahrten

„Cabdo“ ist eine Alternative zum klassischen Taxi. Über eine App kannst du dir einen Fahrer bestellen, der dich von A nach B kutschiert.

Das kommt dir bekannt vor? Ähnliche Anbieter gibt es schließlich schon. Das macht „Cabdo“ anders:

  • Es gibt eine Festpreisgarantie, die sich nach den gefahrenen Kilometern richtet – auch bei Stau und Umwegen soll es keinen Preisaufschlag geben
  • Du kannst zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungs- und Elektromotor wählen
  • Die Fahrer sind angestellt und haben einen Personenbeförderungsschein
  • Du weißt genau, wer dich abholt und kannst deinen Fahrer sogar auf einer Karte verfolgen

„Grüne“ Elektro-Fahrzeuge für umweltbewusste Essener

„Cabdo“ ist nach eigenen Angaben der erste Anbieter im Ruhrgebiet, der auch Elektrofahrzeuge zu seinem Angebot zählt. In der App kannst du auswählen, ob du lieber mit dem schwarzen oder dem grünen Fahrzeug abgeholt werden willst.

Entscheidest du dich für die Elektro-Variante, sparst du pro Kilometer sogar noch einige Cent im Gegensatz zu den schwarzen Limousinen.

Doch auch mit der schwarzen Version sollst du verglichen mit dem herkömmlichen Taxi günstiger wegkommen – „Mindestens fünf Prozent“, verspricht Start-Up Gründer Wladislaw Tepliakov, „und in verkehrsstarken Zeiten sogar bis zu 20 Prozent.“ Das Taxameter laufe schließlich nicht mit.

Start-Up aus Dortmund

„Wir sind lokal und fair“, sagt Tepliakov. Die Fahrer von „Cabdo“ sind nämlich, im Gegensatz zu einigen anderen Taxi-Apps, fest angestellt und keine Privatleute. Alle Fahrer hätten zudem einen Personenbeförderungsschein.

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Den professionellen Umgang mit den Fahrgästen bewerten viele Nutzer positiv. „Super netter Fahrer, angenehme Fahrt gehabt“ – so oder so ähnlich heißt es bei vielen Bewertungsportalen im Internet.

Den Essener Kunden will Firmengründer Wladislaw Tepliakov den Start von „Cabdo“ im August übrigens mit sieben Euro Fahrtguthaben schmackhaft machen.

„Cabdo“ in Dortmund beliebt

„Cabdo“ gibt es erst seit Anfang 2018. Mit etwa zehn Fahrzeugen startete das Start-Up seinen Service exklusiv in Dortmund. Mittlerweile nutzetn den über 30.000 Menschen, und die haben zusammen schon über 200.000 Fahrten gebucht. Das mache einen Anteil von sieben bis acht Prozent an der Fahrtenvermittllung in der Stadt aus.

Nach Dortmund und Essen soll für „Cabdo“ noch nicht Schluss sein. Tepliakov hofft, gegen Ende des Jahres in einer weiteren Ruhrgebietsstadt an den Start gehen zu können. (vh)