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Essen: Dieses neue Lokal eröffnet bald in Werden – die Betreiber kennst du schon aus Rüttenscheid

In Essen-Werden eröffnet Ende September eine neue Pizzeria. Die Betreiber konnten bereits mit einem Lokal in Rüttenscheid überzeugen.
In Essen-Werden eröffnet Ende September eine neue Pizzeria. Die Betreiber konnten bereits mit einem Lokal in Rüttenscheid überzeugen.
Foto: DER WESTEN
  • In Werden eröffnet Ende September eine neue Pizzeria
  • Die Betreiber sind aus der Gastro-Szene in Rüttenscheid bestens bekannt

Essen. In Essen-Werden eröffnet voraussichtlich Ende September eine neue Pizzeria – und die Betreiber sind keine Unbekannten in der Essener Gastro-Szene.

Essen: Spizzenzeit in Werden

Seit heute ist es offiziell: Eine neue Pizzeria mit dem Wortspiel „Spizzenzeit“ eröffnet unweit der Werdener Brücke an der Brückstraße. Und die Betreiber bringen einige Erfahrung mit.

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Rezan und Bengü Kasem sind nämlich eng verbunden mit der beliebten Pizzeria Venezia an der Rüttenscheider Straße. Rezans Vater ist Besitzer des Lokals, die ganze Familie helfe tatkräftig mit.

Nur durch den Zusammenhalt des stetig wachsenden Teams sei es überhaupt erst möglich geworden, das neue Lokal zu eröffnen. Auch Bengüs Vater kennt sich in der Gastronomie aus: Er ist ehemaliger Betreiber des Orkide Döner am Rüttenscheider Stern.

Gemeinsamer Laden schon länger ein Wunsch

Mit ihrem ersten gemeinsamen Laden erfüllen sich die beiden einen Traum. Dabei haben sie gar nicht damit gerechnet, dass der tatsächlich so schnell wahr wird.

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„Eigentlich wollten wir uns damit noch Zeit lassen, aber dann haben wir die Einladung zur Besichtigung bekommen und dann ging es auf einmal ganz schnell“, sagt Rezan. Seit März stecken die beiden jede freie Minute in die Umbauarbeiten.

Außen- und Innenbereich sollen zusammen etwa 40 Gästen Platz bieten, eine offene Küche ermöglicht Kunden den Blick auf die Zubereitung. Zuvor beherbergten die Räumlichkeiten eine Subway-Filiale.

Ergänzung des klassischen Pizzeria-Angebots

Neben dem klassischen Pizzeria-Angebot soll es zusätzlich vegane und glutenfreie Alternativen geben. „Wir haben uns viel mit Ernährung beschäftigt – was gut ist für deinen Körper und was nicht. Das wollen wir an unsere Gäste weitertragen“, erklärt Rezan.

Die Qualität der Lebensmittel sind ihm und seiner Frau Bengü besonders wichtig. Deswegen werden Gemüse- und Obstsorten von Bauern aus der Region bezogen, zudem sind sie mit einer örtlichen Fleischerei im Gespräch. Auch auf Plastiktüten wollen sie verzichten.

Kein zweites Venezia – stattdessen eigenes Konzept

Ganz bewusst habe man sich dafür entschieden, kein zweites Venezia in Werden aufzumachen. „Ich glaube, man braucht nicht noch eine Pizzeria mit italienischem Namen in Werden“, meint Rezan, der mit dem authentischen Konzept abgrenzen und überzeugen will.

Es gebe inzwischen vier Restaurants mit dem Namen Venezia in Essen, Spizzenzeit hingegen sei einzigartig. Liebevoll bezeichnet er das neue Lokal als „kleine Experimentierküche.“

Mit dem Spizzenzeit soll nun nicht nur Werden, sondern auch Kettwig und sogar Teile Bredeneys in den Genuss von Pizza, Pasta und Co. kommen. Der Lieferradius werde deutlich größer sein als der des Venezia in Rüttenscheid.

Im Moment lässt lediglich die vom Essener Designbüro Typomuehle entworfene Fassadenwerbung erahnen, welche neue Ausgehmöglichkeit gerade in Werden entsteht. Ende September wird dort sicherlich mehr zu sehen sein. (dav)

 
 

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