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Essen: Leichen auf dem Kennedyplatz – das steckt dahinter

Leichensäcke säumen den Kennedyplatz - eine drastische Maßnahme der Demonstranten.
Leichensäcke säumen den Kennedyplatz - eine drastische Maßnahme der Demonstranten.
Foto: Kerstin Kokoska/ FUNKE Foto Services

Essen. Leichensäcke säumen den Kennedyplatz in Essen!

Es ist eine drastische Maßnahme, um auf das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer aufmerksam zu machen.

Essen: Leichen auf Kennedyplatz - das steckt dahinter

In Essen gingen über 200 Menschen auf die Straße für die Rechte geflüchteter Menschen. Dazu wurde eine Nachricht von „Sea Watch 3“-Kapitänin Carola Rackete abgespielt. Ein Redner rief den „Notstand der Menschlichkeit“ aus.

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Demos in ganz Deutschland

In ganz Deutschland demonstrierten tausende Menschen für eine Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen. Auch in Frankfurt, Köln oder Duisburg folgten die Menschen dem Aufruf der Bewegung „Seebrücke“. Die 2018 gegründete Organisation fordert sichere Fluchtwege für Flüchtlinge.

In Dortmund hatten die Aktivisten eine eindrucksvolle Installation aufgebaut. Auf blauen Planen ragten Hände in die Luft. Hände, die aus dem Wasser des Mittelmeers nach Hilfe greifen, so die deutliche Symbolik.

Versammlung vor Kanzleramt

In Berlin versammelten sich Hunderte gegenüber vom Kanzleramt und wollten am Innenministerium vorbei zum Hauptbahnhof laufen. Auf Transparenten forderten die Demonstranten: „Für ein Europa der Vielfalt und Menschenrechte“ und „Nieder mit der rassistischen Festung EU“. Mit Blick auf das Mittelmeer, über das viele Flüchtlinge kommen, hieß es: „Sabotage der Seenotretter = imperialistischer Massenmord“. (ms mit dpa)

 
 

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