Essen

Essen: Ordnungsamt-Mitarbeiter sollen Maskenpflicht kontrollieren – und leisten sich ausgerechnet einen Fehler

Bei einer Fahrt durch Essen fiel das Ordnungsamt negativ auf. (Archivbild)
Bei einer Fahrt durch Essen fiel das Ordnungsamt negativ auf. (Archivbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch / Sven Simon (Montage: DER WESTEN)

Essen. Eigentlich sollte das Ordnungsamt Essen mit guten Beispiel vorangehen. Doch als die Mitarbeiter die Maskenpflicht in der Stadt kontrollieren sollen, leisten sie sich einen großen Fehler – und werfen damit Fragen auf.

Essen: Ausnahme für Mitarbeiter

Die „Bild“ hat ein Foto aus Essen veröffentlicht. Darauf zu sehen: Ein Transporter vom Ordnungsamt. Vorne und hinten sitzen jeweils zwei Mitarbeiter. Somit vier Personen in einem engen Raum. Was jeder von uns mittlerweile direkt denkt: Hier müssen Masken betragen werden.

Doch das Foto zeigt: Masken? Fehlanzeige. Die Mitarbeiter des Ordnungsamts Essen sitzen noch wie vor Corona-Zeiten im Auto.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Warum müssen die Mitarbeiter keine Masken tragen? Gibt es eine Ausnahme für das Ordnungsamt? Laut der Stadt Essen regelt die Schutzverordnung dies. Doch es gibt Ausnahmen. In Einsatzsituation von Sicherheitsbehörden muss nicht immer eine Maske getragen werden.

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Weitere News aus Essen:

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Da die Mitarbeiter auf dem Weg zu einer Kontrolle waren, hätten sie sich rechtskonform verhalten.

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Eine Sprecherin der Stadt Essen sagt gegenüber „Bild“: „Wir wollen aber mit gutem Beispiel vorangehen, deshalb sensibilisieren wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nochmal für die Vorbildfunktion.“ (ldi)

 
 

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