Essen

Ruhestörung und Provokationen in Essener Shisha-Bar: Polizei rückt mit Großaufgebot an

Die Polizei rückte wegen einer Ruhestörungen und Provokationen mit einem Großaufgebot in die Essener Shishabar aus. (Symbolbild)
Die Polizei rückte wegen einer Ruhestörungen und Provokationen mit einem Großaufgebot in die Essener Shishabar aus. (Symbolbild)
Foto: Kerstin Kokoska/ FUNKE Foto Services

Essen. Als Polizisten in der Silvesternacht eine Shisha-Bar in der Essener Innenstadt kontrollieren wollten, wurden sie angepöbelt und provoziert.

Mehrere Anwohner hatten sich laut Polizeisprecher Ulrich Faßbender über Ruhestörungen in der Shishabar in der Kastanienallee in Essen beschwert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, seien sie massiv verbal von dem Bar-Betreiber angegangen worden.

Essen: Polizei muss nach Ruhestörung und Provokationen in Shisha-Bar mit Großaufgebot ausrücken

Der Polizeisprecher sprach von „dominantem, aggressivem Verhalten“.

Deshalb hätten die Beamten das Lokal zunächst „unter dem Applaus der Anwesenden“ verlassen, um wenig später mit Verstärkung zurückzukommen. Mit Unterstützung einer Einsatzhundertschaft wurden anschließend alle Gäste kontrolliert.

Barbetreiber schließt freiwillig vorübergehend

Dabei seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Der Barbetreiber habe seine Bar daraufhin vorübergehend freiwillig geschlossen, von amtlicher Seite habe dazu kein Grund bestanden. Wie die Bar auf Facebook schreibt, habe sie später aber wieder geöffnet.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Großeinsatz wegen Clan-Hochzeit in NRW: Polizei beschlagnahmt Porsche und Waffen – Haftbefehle vollstreckt

FC Schalke 04: Amine Harit zu oft im Casino? Sorgen um Schalkes Zauberfuß

• Top-News des Tages:

Amokfahrt von Bottrop – Experte: „Die Polizei kann solche Anschläge auf keinen Fall verhindern“

Borussia Dortmund: BVB-Juwel Pulisic zu Chelsea – ein Detail wird die „Blues“ schon jetzt mächtig ärgern

-------------------------------------

Bar-Betreiber mit Kritik auf Facebook

Der Betreiber der Shisha-Bar wollte sich auf DER WESTEN-Nachfrage nicht zu den Vorwürfen äußern. Auf Facebook postete die Bar nur: „Jede Woche wird unser Lokal auf eine dreckige Art und Weise von der Polizei angeblicher Freund und Helfer gestürmt, Kunden werden geschupst, und alles drum herum.“

Kontrollen Teil der „Null-Toleranz-Strategie“

In der Shisha-Bar hat es bereits wiederholt Kontrollen der Behörden gegeben. Die Polizei-Kontrollen sind Teil der „Null-Toleranz-Strategie“ in der nördlichen Essener Innenstadt gegen Clans und Kriminelle. (ms)

+++ Kriminelle Clans in NRW: Banden arbeiten mit dieser neuen Masche +++

 
 

EURE FAVORITEN