Essen

Essen: Brutale Männergruppe verprügelt Bademeister – jetzt äußert sich sogar OB Kufen

Im Freibad Schwimmzentrum Oststadt ist eine Männergruppe auf zwei Bademeister und ein Mädchen losgegangen. Nun zeigt sich OB Kufen erbost.
Im Freibad Schwimmzentrum Oststadt ist eine Männergruppe auf zwei Bademeister und ein Mädchen losgegangen. Nun zeigt sich OB Kufen erbost.
Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen. Aufregung im Schwimmzentrum Oststadt in Essen. Am Montagabend gegen 18.30 Uhr prügelte eine Gruppe Männer auf einen Bademeister ein. Der Grund: Die Männer provozierten den 22-Jährigen, spritzten ihn aus dem Becken heraus mit Wasser an. Als er sie aufforderte, das zu unterlassen, eskalierte die Situation im Schwimmbad.

Ein weiterer Bademeister (31) kam seinem Kollegen zur Hilfe und kassierte dann selbst Prügel. Die Männer flüchteten nach der brutalen Tat aus dem Schwimmbad.

Essen: Bademeister verprügelt – dann bekommt ein Kind noch einen Schlag ab

Dabei soll einer der jungen Männer einer 12-Jährigen, die im Weg stand, in den Magen geschlagen haben. Das Kind musste anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die beiden Bademeister wurden leicht verletzt.

Die Männer sind auf der Flucht. Wie eine Sprecherin der Polizei Essen gegenüber DER WESTEN mitteilte, sind die Beschreibungen der Täter nicht sonderlich ausführlich. Bekannt ist:

  • Die Täter haben braune Haare
  • Ein Mann trägt ein Pflaster über dem linken Schlüsselbein
  • Drei der Männer tragen einen Spitzbart
  • Einer trug eine orangefarbene Badehose

Solltest du den Vorfall mitbekommen haben und kannst Hinweise geben, melde dich bitte bei der Polizei Essen unter 0201/8290.

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OB Kufen empört über Respektlosigkeit

Am Dienstag äußerte sich gar Oberbürgermeister Thomas Kufen zu dem Gewaltakt. „Über die Respektlosigkeit der Täter bin ich empört“, sagt der CDU-Politiker. „Wir werden Konsequenzen nach dem Vorfall ziehen. Neben einer strafrechtlichen Anzeige wird gegen die Angreifer auch ein Hausverbot ausgesprochen.“

Die Security-Kräfte sollen von bisher drei auf sechs Personen aufgestockt werden. (bs/mb)

 
 

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