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Essen: Bombe endlich entschärft! Stadt spricht Klartext wegen Problem-Anwohnern – „Uff!“

Essen: Die Entschärfung der Bomben war erfolgreich.
Essen: Die Entschärfung der Bomben war erfolgreich.
Foto: Stadt Essen

Essen. Die Entschärfung einer Bombe in Essen hat sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag lange hingezogen.

Gleich zwei Blindgänger wurden am Mittwoch an der Gladbecker Straße (B224) in Essen-Altenessen auf Höhe der Hausnummer 180 gefunden. In Abend gab es Probleme bei der Evakuierung. Die Polizei musste einschreiten-

Essen: Bombe mitten in der Stadt gefunden – Entschärfung verzögert sich

Dabei handelte es sich um eine fünf- und eine zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Entschärfung wurde noch für Mittwoch angesetzt. Die Stadt Essen warnte vor Verkehrsbehinderungen.

Auf unserem Blog zum Bombenfund halten wir dich auf dem laufenden!

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Donnerstag, 15. Oktober

06.17 Uhr: Bombe entschärft! Anwohner dürfen zurück

In der Nacht hat die Stadt Essen endlich gute Nachrichten. Kurz nach 2 Uhr konnte die Bombe endlich entschärft werden. Alle Anwohner konnten zurück in ihre Häuser.

Die Probleme bei der Evakuierung steckte da allerdings noch allen in den Knochen: „Uff, GESCHAFFT (...) Ganz herzlichen Dank an ALLE Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass die Entschärfung trotz einer langwierigen Evakuierungsphase so reibungslos über die Bühne gegangen ist“, twitterte die Stadt Essen in der Nacht.

22.30 Uhr: Äußerer Ring dicht!

Die Evauierungsmaßnahmen im inneren Ring dauern, weil sich einige Anwohner geweigert haben, ihre Wohnung zu verlassen. Die Stadt bat die Polizei in dieser Angelegenheit um Unterstützung.

Die Stadt hat bekanntgegeben, dass nun auch der äußere Ring zugezogen wird. Das bedeutet: Die Bergung der Bombe rückt näher.

21 Uhr: Erster Evakuierungsdurchgang beendet!

Nachdem der erste Durchgang der Evakuierung beendet ist, wird der innere Kreis nun zugezogen. Das bedeutet: Der Verkehr in diesem Bereich kommt nun zum Erliegen. Das Ordnungsamt startet parallel den zweiten Evakuierungsdurchgang.

18.40 Uhr: Viel Arbeit für die Entschärfung

Ziemlich viel Arbeit für die Mitarbeiter: Derzeit sind rund 300 Personen mit der Vorbereitung für die Entschärfung im Einsatz.

17 Uhr: Mehr als 10.000 Betroffene im inneren und äußeren Kreis

4200 Personen müssen aus dem inneren Kreis evakuiert werden, um 16.55 Uhr startete die Stadt mit dem ersten Evakuierungsdurchgang. Im äußeren Kreis sind über 7600 Menschen betroffen.

Das hat auch Auswirkungen auf den Nahverkehr in Essen: Die Buslinie 196 wird ab der Haltestelle Rheinischer Platz umgeleitet, bis zur Haltestelle Gewerbepark M1 entfallen alle Haltestellen ersatzlos. Die Tram 108 fährt vom Bahnhof aus kommend nur bis Freistein, für die U11 und U17 entfallen die Haltestellen Bäuminghausstraße und Bamlerstraße. Das berichtet die Ruhrbahn.

16 Uhr: Betreuungsstelle eingerichtet – dort gilt eine wichtige Regel

Wer seine Wohnung wegen des Bombenfundes verlassen muss, kann die Betreuungsstelle am Gymnasium Essen Nord-Ost an der Katzenbruchstraße 79 aufsuchen. Der Zugang ist über die Seumannstraße möglich. Dort gilt wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht.

„Die Feuerwehr wird die aktuell besondere Lage rund um das Coronavirus bei der Betreuung der Menschen vor Ort berücksichtigen“, gibt die Stadt Essen bekannt. Wer Fragen hat, erreicht das Bürgertelefon der Stadt unter der 0201/123-8881.

15.20 Uhr: Diese Gebiete müssen evakuiert werden

Der innere Ring muss vollständig evakuiert werden. Betroffen ist das Areal zwischen Bäuminghausstraße, Hundebrinkstraße/Karolingerstraße bis hinunter zum Unisport-Gelände und der Erbslöhstraße.

Der äußere Kreis verläuft im Norden von der Hövelstraße um den Helenenpark bis hinter die Katzenbruchstraße/Grillostraße und die Kleine Hammerstraße.

„Alle Personen, die sich im äußeren Ring befinden, werden gebeten, sich während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufzuhalten, die von der Bombe abgewandt liegen“, gibt die Stadt Essen bekannt.

14.55 Uhr: So geht die Stadt Essen jetzt vor

Über den genauen Radius der Evakuierung informierte nun die Stadt Essen: Im Umkreis von 500 Metern um die Bombenfundort werden alle Gebäude evakuiert. Im Umkreis von 500 Metern bis einem Kilometer sollen sich die Anwohner in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen.

Die Stadt Essen richtet für alle Anwohner ein, die aufgrund der Evakuierung ihre Häuser verlassen müssen. Dabei werde die Feuerwehr die besondere Lage unter dem Coronavirus berücksichtigen.

Weitere wichtige Hinweise der Stadt:

  • Autos bitte aus dem Evakuierungsradius entfernen
  • Gasgeräte absperren

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14.30 Uhr: Hier wurde die Bombe gefunden

An der Gladbecker Straße 180 befindet sich die Universitätssportanlage der Uni Duisburg-Essen. Die B224 gilt als wichtige Anbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen und der Innenstadt.

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