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Essen: Großeinsatz wegen Kohlenmonoxid-Austritt – Vier Menschen verletzt

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

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Essen. Im Stadtteil Bochold in Essen ist es erneut zu einem Feuerwehr-Einsatz gekommen. Nachdem es dort auch am Dienstag schon zu einem LKW-Brand auf einem Penny-Parkplatz gekommen war, musste nun ein Mehrfamilienhaus wegen erhöhter Kohlenstoffmoxid-Werte evakuiert werden.

Insgesamt vier Personen wurden im Schölerpad in Essen verletzt.

Essen: Vier Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit Kohlenstoffmoxid-Vergiftung im Krankenhaus

Der Schölerpad in Essen-Bochold ist aktuell wegen eines Feuerwehreinsatzes gesperrt. Am Mittwochmorgen gegen 7:36 Uhr wurden zunächst die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wegen eines Bewohners alarmiert, dem es nicht gut ging und rückten zu einem Mehrfamilienhaus aus.

Die Kohlenmonoxid-Melder, die zur Standard-Ausrüstung des Rettungsdienstes gehören, lösten beim Betreten der Wohnung aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr Essen gegenüber unserer Redaktion erklärte. Die Einsatzkräfte reagierten sofort, öffneten Fenster und Türen und riefen weitere Kräfte zur Hilfe. Das Haus wurde evakuiert.

Zehn Personen aus der betreffenden Wohnung wurden untersucht, bei vier wurde ein erhöhter Kohlenstoffmonoxid-Wert festgestellt. Sie wurden daraufhin mit einem Rettungswagen und zwei von ihnen sogar unter Notarztbetreuung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Diese Maßnahme war unumgänglich, da Gas nicht von alleine wieder aus dem Körper verschwindet. Kolenstoffmonoxid bindet sich leichter an die roten Blutkörperchen als Sauerstoff und verdrängt diesen. Die Folge: Übelkeit, Erbrechen und weitere Beschwerden. Das Gefährliche an dem Gas: Es ist geruchlos und gaukelt dem Körper vor, alles sei in bester Ordnung, obwohl eine Kohensotffmonoxid-Vergiftung sogar tödlich verlaufen kann.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  1. Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern
  2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  3. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren
  4. Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen
  5. Stabile Seitenlage
  6. Die Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  7. Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge

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Auch der Bezirksschornsteinfeger war vor Ort und kontrollierte die Gastherme in der Wohnung, konnte aber nichts Ungewöhnliches feststellen. Wo das Gas entwichen war, ist also noch unklar.

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Alle anderen Wohnung des Mehfamilienhauses wurden kontrolliert und sind sicher.

Insgesamt waren ein Löschzug der Feuerwehr, drei Rettungswagen, zwei Notarztwagen mit einem leitenden Notarzt für rund zwei Stunden vor Ort. (alp)

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