Essen bleibt in der AG „fahrradfreundliche Städte“

Fahrradwege, wie hier zwischen Werden und Kettwig, sollen in Essen ausgebaut werden.
Fahrradwege, wie hier zwischen Werden und Kettwig, sollen in Essen ausgebaut werden.
Foto: Essen
Die Stadt Essen engagiert sich seit 1995 in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS)“. Die Mitgliedschaft wurde um sieben weitere Jahre verlängert, weil Essen bereits viele Projekte umgesetzt hat.

Essen. Die Mitgliedschaft der Stadt Essen in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS)“ wird um sieben Jahre verlängert. Essen wurde 1995 aufgenommen und arbeitet kontinuierlich in der AG mit.

Aufgrund einer Satzungsänderung aus dem Jahr 2000 sind die Mitgliedsstädte verpflichtet, alle sieben Jahre einen Nachweis ihrer Aktivitäten zu bringen und einen Ausblick über die geplante Förderung der nichtmotorisierten Mobilität in den nächsten Jahren zu geben.

Dem im April gestellten Antrag stimmte die Auswahlkommission NRW jetzt zu. Darüber zeigt sich Oberbürgermeister Reinhard Paß ebenso erfreut wie Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, der betont: „In den letzten 20 Jahren hat Essen Verbesserungen für den Radverkehr erreicht.“ Auch der finanzielle Aspekt sei nicht zu unterschätzen, denn „die Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind im Vergleich zum motorisierten Verkehr preisgünstig und sollten unter den finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt Priorität genießen.“

Der städtische Radverkehrsbeauftragte Christian Wagener vertritt die Stadt Essen als Projektleiter in der AGFS und trug die Infos für den Verlängerungsantrag zusammen. Er meint: „Sicher könnten bei besserer finanzieller Ausstattung mehr Projekte umgesetzt werden, aber die Kommission hat bei ihrer Entscheidung gewürdigt, dass in Essen auch so vieles realisiert wurde. Vor allem der Aspekt, Radverkehrsförderung als System zu sehen, hat die Jury beeindruckt“, ist Wagener überzeugt. So wurden im Verlängerungsantrag nicht nur die neuen Radwege aufgelistet, sondern es wurde auch über die Themen Fahrradabstellanlagen, Wegweisung, Beschilderung und Öffentlichkeitsarbeit informiert.

Im Ausblick für die nächsten Jahre wird Essen den Weg der Förderung von Fuß- und Radverkehr fortsetzen. Ein Vorhaben ist bereits in Arbeit: Die Grugatrasse erhält als Bestandteil des Radverkehrs-Hauptroutennetzes eine Asphaltdecke und wird so für den Alltagsradverkehr bei jeder Witterung nutzbar.

 
 

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