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Essen: Eltern verpassen ihrem Kind diesen fiesen Namen im Krisenjahr

Essen: Die Eltern verpassten ihrem neugeborenen Kind einen richtig fiesen Namen im Krisenjahr. (Symbolbild)
Essen: Die Eltern verpassten ihrem neugeborenen Kind einen richtig fiesen Namen im Krisenjahr. (Symbolbild)
Foto: imago images / Addictive Stock

Essen. Das Jahr 2020 war wegen Corona in vielerlei Hinsichten ein außergewöhnliches Jahr, an das sich Viele wohl eher ungern zurückerinnern werden. Dass das Jahr alles andere als normal war, zeigt auch die Namensvergabe der neugeborenen Kinder in Essen.

Denn Eltern haben ihrem Kind in dem Krisenjahr ausgerechnet einen richtig fiesen Namen verpasst. Du wirst nicht glauben, wie sie ihr neugeborenes Kind nannten.

Essen: Eltern verpassen ihrem Kind fiesen Namen im Krisenjahr

Im Jahr 2020 gab es laut dem hiesigen Standesamt 5.777 Geburten in Essen. Dabei entschieden sich die meisten Eltern für die beliebten Vornamen wie „Sophie“, „Marie“, „Elias“ oder „Alexander“.

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Doch ein Elternpaar gab seinem in dem Krisenjahr auf die Welt gekommenen Kind ausgerechnet den Namen „Corona“! Auch wenn sich das Mädchen einst wohl nicht an die Ereignisse seines Geburtsjahres zurückerinnern werden kann, so wird es doch für sein Leben lang einen eigenen Bezug zu dem vom Coronavirus abgeleiteten Namen haben. Und die Eltern von „Corona“ werden sich so immerhin auch an etwas Besonderes in Zusammenhang mit dem Virus erinnern können.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Die beliebtesten Vornamen: „Sophie“ und „Elias“

Dass der Name allerdings alles andere als gewöhnlich ist, zeigt ein Blick auf die von der Stadt Essen veröffentlichten Liste, welche die Häufigkeit der vergebenen Vornamen in 2020 angibt.

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Demnach lag der Mädchennamen „Sophie“ mit der Zahl 80 an erster Stelle, dicht gefolgt von „Marie“ mit 76 Vergaben. Bei den Jungen schaffte es „Elias“ mit 47 Vergaben auf den ersten Platz, wobei „Alexander“ mit 45 in der Anzahl fast genauso häufig vergeben wurde.

Beliebt war im vergangenen Jahr aber auch der Name „Mohammed“. Er wurde ebenso wie der Namen „Mohammad“ 13 Mal vergeben. Zudem bekamen zwölf Jungen den Namen „Mohamad“, zehn Jungen „Muhammad“, weitere zehn „Muhammed“, neun „Mohamed“, drei „Muhamad“ und einer „Mouhammad“. Ein Junge trägt außerdem den Doppelnamen „Mohamed-Jamil“ und ein anderer den Doppelnamen „Mohammed-Tayeb“. Würde es also nicht die verschiedenen Schreibweisen geben, wäre der arabische Jungenname mit 73 in der Anzahl deutlich vor dem erstplatzierten „Elias“.

Unabhängig vom Geschlecht des Kindes entschieden sich die meisten Eltern wie bereits in den Vorjahren allerdings für einen Vornamen. Die Stadt Essen registrierte 3.828 Kinder mit einem Vornamen, 1.758 mit zwei und 143 mit drei Vornamen. 14 Kinder bekamen sogar mehr als drei Vornamen.

 
 

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