Essen

Essen: Ausnahmesituation wegen Corona – und jetzt klagen Apotheken auch noch DARÜBER

Die Apotheken in Essen klagen über ein ernstes Problem.
Die Apotheken in Essen klagen über ein ernstes Problem.
Foto: imago images / Kirchner-Media

Essen. Na, DAS hat noch gefehlt...

Ganz NRW ist quasi ein einziges Corona-Risikogebiet, auch Essen muss diese Ausnahmesituation durchstehen. Den Menschen drohen für den November strengere Beschränkungen, und das in einer Zeit, in der das Wetter ohnehin aufs Gemüt schlägt. Denn Winterzeit ist Grippezeit – und da liegt auch das Problem, denn: Den Apotheken in Essen geht der Grippe-Impfstoff aus!

Essen: Apotheken klagen über fehlenden Grippe-Impfstoff

Laut „Radio Essen“ sind die Wartelisten an Patienten, die sich gegen Grippe impfen lassen wollen, ohnehin lang. Der Impfstoff aber ist schon jetzt, also Ende Oktober, komplett verteilt. Nachschub gebe es nur sehr wenig, und der wiederum ist dann wegen der Warteliste schnell wieder weg.

Man habe nur noch eine Chance, wenn man direkt beim Hausarzt fragt, der vielleicht noch Impfstoff in der Praxis haben könnte. Doch zuletzt haben die Apotheken schon Nachbestellungen der Ärzte nicht mehr abarbeiten können. Sieht also nicht gut aus.

Apothekerverband: „Katastrophale Lage“

Ulrich Schwier, Vorsitzender des Apothekerverbandes Essen, spricht gegenüber „Radio Essen“ von einer „katastrophalen Lage“. Erst Anfang oder Mitte November rechnet er mit Impfstoff-Nachschub aus Frankreich, den die Bundesregierung dort bestellt hatte. Doch wie viel davon in Essen ankomme, ist völlig unklar.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Ärgerlich: Die Krankenkassen hatten die Ärzte schon im Januar dazu aufgefordert, nicht zu viel Impfstoff zu bestellen, weil in den Vorjahren ohne Corona-Pandemie nicht immer die gesamten Dosen aufgebraucht worden sind. Daran haben sich viele Ärzte gehalten, und deshalb ist der Impfstoff auch so knapp. Kurzfristig neuen Impfstoff herzustellen macht keinen Sinn, weil das ein halbes Jahr dauern würde und dann die Grippe-Saison auch schon vorbei wäre, so laut „Radio Essen“.

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Bald Impfungen IN den Apotheken?

Tja, da bleibt eigentlich keine andere Option, als zu warten und zu hoffen. Immerhin könnte es in Zukunft leichter werden, geimpft zu werden. Die Apotheken in Essen testen nämlich eine Impfung direkt vor Ort. Dafür haben Apotheker eine Schulung durchlaufen und eine Prüfung ablegen müssen. Ob daraus aber ein festes Format wird, ist noch unklar – wie so vieles aktuell. (mg)

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