Essen

Essen: Ausflugsziel teilweise gesperrt! Menschen ignorieren dreist die Anweisungen

Fairsorger Essen: Ehrenamtliche Hilfe in der Innenstadt

Seit mehr als drei Jahren versorgen Ehrenamtliche des Vereins Bedürftige in der Essener Innenstadt.

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Essen. Seit Anfang Januar ist ein beliebtes Ausflugsziel in Essen zumindest teilweise gesperrt.

Der Grund dafür sind Kanalarbeiten der Stadtwerke Essen. Doch an die Absperrung halten sich einige Menschen nicht. Und das ist lebensgefährlich.

In Essen ist die Gruga-Trasse teilweise gesperrt

Auf einer Länge von rund 300 Metern ist die Gruga-Trasse nun gesperrt, bis mindestens März soll die Sperrung dauern. Eine Umleitung am Uni-Klinikum vorbei ist ausgeschildert. Doch diese ignorieren immer wieder Läufer und Fahrradfahrer, da sie den minimalen Umweg nicht in Kauf nehmen wollen.

„Baustellenabsperrungen einfach wegzuräumen ist ein rücksichtsloses Verhalten gegenüber nachfolgenden Fußgängern oder Radfahrern. Diese gelangen dann in den Baustellenbereich ohne zu wissen, dass sie hier eigentlich nicht durch dürfen“, so Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen.

Besonders in der dunklen Jahreszeit könnte das zu Problemen führen. Der Rohrgraben hat eine Tiefe bis zu zwei Metern, damit die dicke Hauptwasserleitung frostfrei verlegt werden kann. Wer dort hineinfällt, könnte sich ernsthaft verletzen.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Stadtwerke Essen rüsten nun weiter auf

Die Stadtwerke Essen legen jetzt noch einmal nach. Die Absperrungen werden erweitert und auf den Hinweistafeln gibt es noch einmal zusätzliche Informationen. „Die jetzigen Absperrungen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass sich auch Ortsunkundige noch besser zurechtfinden. Wir appellieren aber auch noch einmal an alle Spaziergänger und Fahrradfahrer, die Absperrungen nicht zu versetzen. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet Personen die anschließend ahnungslos auf der Fuß- und Radtrasse unterwegs sind“, so Pomplun.

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Die Arbeiten wurden extra in die Wintermonate verlegt, da dann weniger auf der Trasse los ist. Rechtzeitig vor den Osterferien werden die Bauarbeiten beendet sein. Dann kann man hier wieder uneingeschränkt spazieren gehen oder Fahrrad fahren. (fb)

 
 

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