Essen auf Rädern: vom höchsten zum tiefsten Punkt Essens

Essen auf Rädern: Vom höchsten zum tiefsten Punkt Essens

In der aktuellen Folge fährt Radreporter Martin Spletter vom höchsten zum niedrigsten Punkt des Essener Stadtgebietes.

In der aktuellen Folge fährt Radreporter Martin Spletter vom höchsten zum niedrigsten Punkt des Essener Stadtgebietes.

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„Essen auf Rädern“, Folge 11: Zwischen Heidhausen und Karnap liegen 180 Höhenmeter. Unser Rad-Reporter stellt fest: Im Norden ist die Luft auch gut.

Essen.. Ich habe keine Ahnung, wie lange Sie, liebe Leser, benötigen, um diesen Text zu lesen. Ich weiß aber, dass Sie einmal durch ganz Essen rauschen können in etwas mehr als vier Minuten. So lange dauert der neueste Beitrag unseres Videoblogs „Essen auf Rädern“.

Ich bin vom höchsten Punkt der Stadt, der Preutenborbeckstraße in Heidhausen, nach Karnap gefahren, rund 180 Meter tiefer, bis in die Hattramstraße, dort liegt der tiefste Punkt. Von 202,5 Metern auf 26,5 Meter überm Meeresspiegel.

Karnap sehen und staunen!

Was soll ich sagen? Die Luft war auch in Karnap gut, und die Aussicht von der Preutenborbeckstraße aus, dem höchsten Punkt, war überraschend gewöhnlich. Sicher, es ist nett dort, man kann prima spazierengehen, ein Golfplatz liegt in ländlicher Idylle, und ich sah drei Männer mit Pferden. Doch Ungewöhnlicher war das, was mich in Karnap erwartete – die alte Zechen-Siedlung „Matthias Stinnes“, dort liegt die Hattramstraße; sorgsam gepflegte Backsteinhäuser mit großen Gärten dahinter, man könnte hier Filme drehen, die von der guten alten Zeit handeln (auch wenn wir wissen, dass die Zeit ja gar nicht so gut war). Doch tatsächlich ist es jenseits des Rhein-Herne-Kanals viel besser, als der Rest von Essen meistens glaubt. Deshalb mein dringender Ausflugs-Tipp: Karnap sehen und staunen!

Abstecher zum geographischen Mittelpunkt der Stadt

Bloß den Weg dahin, den ich eingeschlagen habe, den empfehle ich Ihnen ausdrücklich nicht: Ich bin die B224 gefahren, mit dem Auto braucht man vom Süden bis zum Norden eine gute halbe Stunde, mit dem Rad habe ich das Dreifache benötigt, der Routenplaner sprach von etwas mehr als 22 Kilometern. Spätestens ab der Gladbecker Straße, ab der Uni, wurde es ungemütlich, das lag an den Lastern und den Transportern, auf dem Rad merken Sie sofort: Wer hier im Norden mit dem Auto unterwegs ist, ist Radler nicht gewohnt. Seltsamerweise roch es, obwohl die Straße rammelvoll war, wenig nach Abgas, dafür häufiger nach verbranntem Gummi.

Ach ja, bevor ich’s vergesse: Wer sich den Videoblog anschaut, erfährt, wo der geographische Mittelpunkt der Stadt liegt. Einen Abstecher dorthin hab’ ich mir erlaubt. Damit Sie, liebe Leute aus Essen, wieder viel unnützes Wissen mitnehmen können, um auf der nächsten Party als echter Stadtpatriot glänzen zu können.

Bitte, gern geschehen! Viel Spaß beim Zuschauen!

 
 

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