Essen: Verhinderter Amoklauf! 16-Jähriger hatte DIESE widerlichen Vorbilder – „Hoffe, ich erreiche mehr Kills“

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Ein 16-jähriger Schüler aus Essen hat ein Amoklauf auf das Don-Bosco-Gymnasium geplant. Das vermutete Motiv: Rechtsextremismus.

Neue Informationen bringen Licht ins Dunkle des geplanten Anschlags von Essen. Ein Manifest des Jugendlichen zeigt seine Vorbilder.

Essen: Hitler, Breivik, Columbine – diese Vorbilder hatte der Schüler

Es wurde vermutet, dass der 16-jährige Essener, der einen Anschlag auf sein Gymnasium plante, rechtsextreme Motive hatte. Dem „Spiegel“ liegt nun sein „Manifest“ vor, in dem er über seine widerlichen Vorbilder, „Inspirationen“ und Ideologie schreibt – und es könnte nicht eindeutiger sein.

Ganz vorne mit dabei waren für ihn Massenmörder wie Anders Breivik. Auch die Amokläufe an der Columbine High School in den USA 1999, Erfurt 2002 und Winnenden 2009 sollen ihn „inspiriert“ haben.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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In einem Dokument mit dem Titel „DBG-Massaker“ – DGB steht für seine Schule, das Don-Bosco-Gymnasium – beschreibt er außerdem seine Motivation. Ganz oben steht ein Zitat von Adolf Hitler – im Weiteren schreibt er über den „Untergangs der weißen Rasse“ und warum dieser ihn zwinge, zu handeln.

Essen: Irre Gewaltfantasien in Manifest – „Hoffe, ich erreiche mehr Kills“

Unter der Überschrift „Inspirationen“ packt der Schüler krasse Gewaltfantasien aus. Zum Columbine-Massaker schreibt er beispielsweise, wie schade es sei, dass die die Täter damals „nur insgesamt zwölf Gegner“ erschossen hätten. Er knüpft an: „Ich hoffe, ich erreiche mehr Kills.“

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Ein weiteres „Idol“ sei für ihn der Attentäter von Christchurch. 2019 tötete ein Rechtsextremer in der neuseeländischen Stadt 51 Menschen. Der 16-Jährige bewunderte ihn – er könne den Stream des Anschlags „immer wieder anschauen. Ich wünschte, ich hätte auch so ein Waffenarsenal.“

Mittlerweile sitzt der Jugendliche in Untersuchungshaft. Aus seinen Gewaltfantasien wird also glücklicherweise nichts! Alle Entwicklungen zum geplanten Anschlag in Essen-Borbeck, findest du im Live-Blog. >>> (ts)