Erster Badetag im neuen Hallenbad am Thurmfeld

Das neue Sportbad Thurmfeld eröffnet am 4. Januar.
Das neue Sportbad Thurmfeld eröffnet am 4. Januar.
Foto: Essen
Wer das neue Bad ausprobieren will, muss früh dran sein. Denn es ist nur morgens für Gäste geöffnet, sonst gehört es dem Schul- und Vereinssport.

Essen.. Nach dem wehmütigen Abschied vom Hauptbad können sich die Essener in ein neues Badevergnügen stürzen – sofern sie Frühaufsteher sind: Das Bad am Thurmfeld lädt am Montag, 4. Januar, um 6.30 Uhr erstmals zum Bade; um 10 Uhr ist das öffentliche Badevergnügen aber schon wieder beendet.

Wie das Hauptbad, das es ersetzen wird, ist auch das neue Bad am Reckhammerweg/Ecke Bottroper Straße vor allem fürs Schul- und Vereinsschwimmen gedacht. Das heißt, es ist wochentags nur morgens für andere Badegäste geöffnet; an Wochenenden bleibt es dem Trainings- und Wettkampfbetrieb vorbehalten.

Einschränken müssen sich in dem neuen Bad auch die Sportler: Statt drei Becken wie im Hauptbad stehen hier nur zwei zur Verfügung. Es gibt auch keinen 7,5 Meter hohen Sprungturm, sondern nur die Möglichkeit, vom 1er oder 3er zu springen, was für Schwimmabzeichen erforderlich ist. Die kleinere Tribüne bietet immerhin 240 Sitzplätze. Die Stadt hat zudem zusätzlich 160 000 Euro investiert, damit das neue Bad Wettkampfstandards gehorcht. Dazu gehören ultramoderne Startblöcke zum Stückpreis von 3000 Euro.

Von diesen Sonderausgaben abgesehen, bleibe man im veranschlagten 9,7-Millionen-Euro-Budget sowie im Zeitplan, sagt Sportdezernent Andreas Bomheuer. Fraglich ist, ob die klamme Stadt je die Mittel haben wird, das neue Bad zumindest an veranstaltungsfreien Wochenenden für alle Badegäste zu öffnen. Viele Essener, die zwischen den Jahren im Hauptbad waren, hatten sich dauerhaft ein solches Angebot gewünscht: „Ein Bad, das an Wochenenden und in den Ferien von 10 bis 18 Uhr öffnet – das wär’s!“

 
 

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