Erste Prozession der Sikh-Gemeinde führt zum Kennedyplatz

Ein Exemplar des „Adi Guru Granth Shaib“, der zentralen Schrift der Sikh-Religion.
Ein Exemplar des „Adi Guru Granth Shaib“, der zentralen Schrift der Sikh-Religion.
Foto: WAZ
Veranstalter erwartet bis zu 1500 Teilnehmer bei der ersten Prozession der indischen Sikh-Glaubensgemeinschaft in Essen.

Essen.. Bis zu 1500 Angehörige der indischen Sikh-Glaubensgemeinschaft werden sich am Samstag, 23. April, zu ihrer ersten Prozession in Essen einfinden. Die Essener Sikh-Gemeinschaft existiert erst seit einigen Jahren und ist in kurzer Zeit stetig gewachsen.

Zu dem Umzug erwartet der Veranstalter Teilnehmer aus ganz Deutschland, heißt es. Der Zug startet gegen 10.30 Uhr am Tempel („Gurdwara“) auf der Bersonstraße und endet auf dem Kennedyplatz. Dort strecken die Teilnehmer als Zeichen des Friedens und der Verständigung symbolisch die Hand aus. Beim so genannten „Langar“, einem gemeinschaftlichen Essen, werden Köstlichkeiten der indischen Küche gereicht.

Die Gemeindezentren der Sikh-Community sind zu erkennen an der gelben Flagge. In jedem Gurdwara befindet sich ein Exemplar des „Adi Guru Granth Shaib“, der zentralen Schrift der Sikh-Religion. Dieses „Heilige Buch“ wird bei der Prozession am 23. April vorangetragen. Die Sikh-Religion versteht sich als monotheistisch, andere Menschen zu missionieren, lehnt man ab. (ni)

 
 

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