Essen

Erneute Verstöße bei Lebertransplantationen am Essener Uniklinikum?

Ist es am Universitätsklinikum Essen erneut zu Verstößen bei Transplantationen gekommen?
Ist es am Universitätsklinikum Essen erneut zu Verstößen bei Transplantationen gekommen?
Foto: Imago (Symbolbild)
  • Ein vorläufiger Bericht soll Verstöße bei bei der Vergabe von Spender-Organen aufzeigen
  • Das Uniklinikum Essen weißt die Vorwürfe entschieden zurück

Essen. 2012 erschütterte ein Transplantations-Skandal das Essener Universitätsklinkum. Damals führte der Vorfall sogar zu einer Gesetzesänderung.

Nun gibt es offenbar wieder Verstöße bei der Vergabe von Spender-Organen. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sollen in den Jahren 2012 bis 2015 mindestens 25 Spenderlebern entgegen der Richtlinien transplantiert worden seien.

Offenbar Verstöße gegen Richtlinien

Die Vorwürfe: Alkoholkranke Patienten haben eine neue Leber erhalten, obwohl sie nicht lange genug abstinent waren. Außerdem sollen Patienten eine Leber erhalten haben, bei denen der Krebs bereits zu groß war oder es mehrere Herde gab.

Nach den Richtlinien wäre auch hier eine Transplantation nicht statthaft gewesen.

Nach dem Skandal von 2012 werden Verstöße gegen das Gesetzt mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafen geahndet.

Uniklinikum Essen dementiert

Laut WAZ weißt das Uniklinikum die Vorwürfe entschieden zurück. In einer Gegendarstellung werden „Mängel und Fehler“ In dem vorläufigen Prüfungsbericht zu einem Lebertransplantationsprogramm angemerkt.

>> Den kompletten WAZ-Bericht kannst du hier lesen.

(mb)

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