Entwarnung nach Bombendrohung am Willy-Brandt-Platz

Menschenleer: Nach einer Bombendrohung wurde der Willy-Brandt-Platz am Montagnachmittag evakuiert,
Menschenleer: Nach einer Bombendrohung wurde der Willy-Brandt-Platz am Montagnachmittag evakuiert,
Foto: WAZ FotoPool

Essen. Nachdem in der Galeria Kaufhof in Essen am frühen Nachmittag eine Bombendrohung eingegangen ist, hat die Polizei Entwarnung gegeben. Sie hat keinen Sprengstoff gefunden. Der Willy-Brandt-Platz soll in Kürze wieder frei gegeben werden.

Gegen 13.15 14 Uhr hatte der anonyme Anrufer Warenhaus mitgeteilt, dass er einen Sprengsatz deponiert habe. Die Geschäftsführung alarmierte daraufhin sofort die Polizei, die mit Spürhunden anrückte. Nachdem die Beamten das Warenhaus geräumt hatten, wurde die Suche auf den Willy-Brandt-Platz ausgeweitet – und tatsächlich: Die Essener Sprengstoffspürhunde "Carlos" und "Uli" schlugen an einem Papierkorb vor dem Kaufhof an.

Personennahverkehr war nicht betroffen

Bombendrohung in Essen
Bombendrohung in Essen
WAZFotoPool

Gegen 16.15 Uhr traf ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamtes Düsseldorf ein, der aber schließlich Entwarnung gab. Es konnte kein Sprengstoff bzw. eine Bombe im Papierkorb gefunden werden. Gegen 17 Uhr gab die Polizei den Willy-Brandt-Platz wieder frei.

Laut einer Evag-Sprecherin war der öffentliche Personennahverkehr nicht von der Evakuierung betroffen. Es sei lediglich der unterirdische Lichttunnel für Fußgänger gesperrt worden, der den Willy-Brandt-Platz mit dem Hauptbahnhof verbindet.

Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Anrufer zu identifizieren. Hinweise unter Tel.: 0201 / 8290.

 
 

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