Eltern kritisieren Karnap-Doku der ARD

Eine Szene aus der ARD-Doku „Kampf im Klassenzimmer“, die den Alltag einer Hauptschule in Karnap beleuchtet. Foto: WDR
Eine Szene aus der ARD-Doku „Kampf im Klassenzimmer“, die den Alltag einer Hauptschule in Karnap beleuchtet. Foto: WDR
Foto: ARD

Essen.. Kritik übt der „Elterverband Ruhr“ an der ARD-Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“. Der am 21. Juli ausgestrahlte Bericht, der den Alltag der Karnaper Hauptschule beleuchtet, hatte eine neue Ausländer-Debatte ausgelöst.

Der „Elternverband Ruhr“ kritisiert die ARD-Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“. Der Bericht behindere das Gelingen von Integration. Die Sendung, am 21. Juli ausgestrahlt, hatte eine neue Ausländer-Debatte ausgelöst. Dokumentiert wurde der Alltag der Karnaper Hauptschule. Der Vorstand des „Elterverbandes Ruhr“ besteht aus türkischstämmigen Bürgern.

Sie bemängeln, dass der Film „Fehlentwicklungen forciert“, die Integration verhinderten: „Es kommt zu Missverständnissen, Vorurteilen und Spannungen.“ — „Multi-Kulti ist heute mehr Regel als Ausnahme“, heißt es. „Die Uhr lässt sich nicht mehr zurückdrehen, wir müssen in einer immer stärker globalisierten Welt mit der Pluralität leben.“ In Essen haben etwa 40 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ausländische Wurzeln.

 
 

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