Eltern des vermissten Pierre aus Essen wollen nicht aufgeben

Jörg Maibaum
Manuela und Frank Pahlke gehen mit Flugblättern an die Öffentlichkeit, um Hinweise auf ihren vermissten Sohn Pierre zu bekommen.
Manuela und Frank Pahlke gehen mit Flugblättern an die Öffentlichkeit, um Hinweise auf ihren vermissten Sohn Pierre zu bekommen.
Foto: Witte
Der 21-jährige Pierre aus Essen bleibt weiterhin verschwunden. Die Hundertschaft der Polizei suchte mithilfe eines Hubschraubers und einem Spürhund nach dem Vermissten. Ohne Erfolg. Nun wenden sich die Eltern des geistig behinderten jungen Mannes mit Flugblättern an die Öffentlichkeit.

Essen. Eine Hundertschaft hat mit Unterstützung eines Hubschraubers nach dem vermissten Pierre gesucht. Ohne Erfolg. Auch am Freitag war die Polizei weiterhin im Einsatz mit ihren Suchhunden. Doch der 21-Jährige blieb verschwunden. Dass auch ein Leichenspürhund darunter war, ist ein Zeichen dafür, dass man inzwischen mit dem Schlimmsten rechnen muss: „Eine Straftat zum Nachteil des 21-Jährigen ist nicht auszuschließen“, sagte Polizeisprecher Peter Elke auf Nachfrage: „Wir müssen damit rechnen, dass dem jungen Mann etwas widerfahren ist.“

Pierres Eltern geben die Hoffnung nicht auf: Am Freitag gingen Manuela und Franz Pahlke an die Öffentlichkeit und hängten unter anderem in der Innenstadt Flugblätter mit Fotos ihres Sohnes auf. „Bitte melden! 0179-5075753 steht darauf.“ Eins der Blätter ist bei „Saturn“ in Steele zu sehen. In der dortigen CD-Abteilung würde Pierre sich besonders wohl fühlen. Er kennt sie und der seit seiner Geburt geistig behinderte junge Mann liebt Musik, wie seine Mutter sagt.

An Hubertstraße das letzte Mal gesehen

Wie die NRZ berichtete, hatte Pierre am Dienstag seine Wohnung an der Manderscheidtstraße verlassen. An der Hubertstraße wurde er wenig später das letzte Mal gesehen, als er bei einem dortigen Discounter eine Flasche Isostar kaufte. Der 21-Jährige ist etwa 1,75 Meter groß und trug bei seinem Verschwinden eine helle Jacke sowie eine blaue Jeans.