Ein Sonderpreis für die „intelligente Windel“

Werden.  Mit seiner „intelligenten Windel“ hat Henry Lemmer (16), Schüler des Gymnasiums Werden, einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ erhalten. Er siegte in der Kategorie „Prävention und Rehabilitation“. Preisstifter ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

Lemmer hatte – wir berichteten – einen Sensor entwickelt, der als Einweg-Chip in die Windel geklebt wird. Er erfasst die Daten, eine LED-Ampel zeigt den aktuellen Füllstand an, eine Smart-Box versendet dann die Daten per Bluetooth-Funk an ein Smart Phone oder an ein stationäres „Smart Center“, welches die Daten mehrerer Sensoren empfangen und auswerten kann. So könnten in Kitas, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen unnötiges Windelwechseln, viel Müll und auch Kosten vermieden werden.

Henry Lemmer selbst schätzte seine Chancen ohnehin eher als gering ein, ein dritter Platz schien ihm realistisch. Daraus wurde nichts, aber die gestrenge Jury würdigte seine pfiffige Idee dennoch.

Auch ein weiteres Projekt von der Grafenstraße konnte die Juroren überzeugen: Den zweiten Preis in der Kategorie „Arbeitswelt“ erhielten Michael Müller und Matthias Breier für ihre Web-App. Damit können Schüler Veranstaltungen in der Aula online mit allen Team-Mitgliedern planen. Clou: Für den Fall, dass ein Schüler auf Grund einer Veranstaltung Unterricht versäumt, wird automatisch eine Entschuldigung für den Fachlehrer angefordert.

 
 

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