Essen

Ein Jahr nach Säure-Attacke: Innogy-Manager zeigt sich erstmals in der Öffentlichkeit

Bernhard Günther, Finanzvorstand des Ökostrom-Konzerns Innog, spricht während der Bilanz-Pressekonferenz in Essen zu Journalisten. Innogy präsentierte die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr.
Bernhard Günther, Finanzvorstand des Ökostrom-Konzerns Innog, spricht während der Bilanz-Pressekonferenz in Essen zu Journalisten. Innogy präsentierte die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr.
Foto: dpa

Essen. Der vor rund einem Jahr bei einem Säureanschlag schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther ist erstmals wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Günther stellte am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen des Energiekonzerns mit Sitz in Essen für das vergangene Jahr vor.

Innogy-Manager Bernhard Günther zeigte sich erstmals nach der Säure-Attacke in der Öffentlichkeit in Essen

Er freue sich, „heute hier zu sein“, sagte der 52-Jährige in Essen. Das sei „vor einem Jahr alles andere als klar gewesen“.

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Der Innogy-Finanzchef war am 4. März vergangenen Jahres nach dem Joggen nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen ihn zu Boden und übergossen ihn mit Säure.

Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt. (dpa)

 
 

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