Ein blonder Freddie Mercury kommt nach Essen

(v.l.) Musiker Mirko Bäumer, die Sängerin Sara Bennett und Veranstalter und Dirigent Emil-Silviu Ciobota.
(v.l.) Musiker Mirko Bäumer, die Sängerin Sara Bennett und Veranstalter und Dirigent Emil-Silviu Ciobota.
Foto: FUNKE Foto Services
Premiere im Colosseum: „Queen Kings Meets Classic“ verbindet die Kult-Band mit Philharmonikern. Und ein blonder Freddie Mercury ist dabei.

Essen.. Queen und klassische Musik passen gut zusammen: Fans der britischen Kult-Rockband wissen das, nicht zuletzt, weil einige Songs wie „Bohemian Rhapsody” mit klassischen Elementen angereichert sind. Mit dem Konzertkonzept „Queen Kings Meets Classic” will der Musiker und Produzent Emil-Silvio Ciobota beide Facetten vereinen. Für die Weltpremiere am Freitag, 1. April, versammelt er dafür 50 Musiker auf der Bühne des Colosseums.

In die Rolle des charismatischen „Queen”-Frontmanns Freddie Mercury zu schlüpfen, ist für Mirko Bäumer nichts Ungewöhnliches, singt er doch seit 19 Jahren in der Tributband „Queen Kings”. Dass er optisch mit seinen blonden Haaren nicht gerade wie ein Doppelgänger von Mercury daherkommt und auch nicht in einem hautengen weißen Anzug einen Blick auf sein Brusthaar gewährt, stört dabei nicht. „Ich imitiere ihn ja nicht. Ich interpretiere ihn.” Und Emil-Silvio Ciobota ist davon überzeugt, dass Bäumer vor allem stimmlich seinem Vorbild sehr nahe kommt. Deswegen wählte er die „Queen Kings” aus, um zusammen mit der Neuen Ruhr Philharmonie und drei Solisten auf der Bühne zu stehen.

Queen-Songs und 14 Nummern aus Klassik und Pop

Sieben Queen-Songs werden sie performen, darunter „We Are The Champions”, aber auch „Barcelona”, das Mercury einst mit Sopran-Legende Montserrat Caballé einsang. Ihren Part übernimmt Sara Bennett: Für die Sängerin ist Crossover nichts Neues. „Meine Spezialität ist, dass ich alles singen kann”, sagt sie und lächelt. Und so wird sie auch ein Stück aus Verdis „La Traviata“ singen, aber ebenso „Save the Best for Last” von Vanessa Williams. Neben den Queen-Songs werden 14 Nummern aus Klassik und Pop neu interpretiert. „Insgesamt 17 Weltpremieren, die es in diesem Arrangement nie zuvor zu hören gab”, verspricht Ciobota, der den Abend dirigiert und produziert. An der Violine wird er ein Solo geben. Auch mit dabei: Tenor Gustavo Casanova.

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