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Eigentlich wurde mehr Sicherheit versprochen: Doch jetzt bekommt NRW weniger Polizisten – das sind die Hintergründe

Die Polizei in NRW muss demnächst mit weniger Beamten auskommen.
Die Polizei in NRW muss demnächst mit weniger Beamten auskommen.
Foto: imago/Eibner
  • Die neue Landesregierung versprach den Bürgern mehr Sicherheit und mehr Beamte
  • Stattdessen sollen viele Polizeibehörden bald weniger Polizisten zur Verfügung haben als 2016

Essen. Weniger statt mehr! Obwohl es anders angekündigt war, müssen die Bürger in NRW in den kommenden drei Jahren mit weniger Polizisten rechnen.

In diesem Jahr sollen 29 Polizeibehörden weniger Beamte zur Verfügung haben als 2016, berichtet die „WAZ“, die sich auf einen aktuellen Erlass des Innenministeriums beruft. Nur 18 Behörden sollen mehr Polizisten erhalten.

Weniger „Polizei auf der Straße“

„Die meisten Polizeibehörden im Land werden trotz der versprochenen Mehreinstellungen in den nächsten drei Jahren mit weniger Beamten auskommen müssen“, sagt Arnold Plickert, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Besonders gravierend: Beim Wachdienst und bei der Kriminalitätsbekämpfung sind wohl ab September etwa 150 Stellen weniger einkalkuliert.

Die neue Landesregierung hatte im Koalitionsvertrag eigentlich „mehr Polizei auf der Straße“ angekündigt. Daher wirft Grünen-Fraktionschefin Monika Düker der CDU und FDP „unseriöse Wahlversprechen“ vor. Wider besseren Wissens seien den Wählerinnen und Wählern mehr Sicherheit und mehr Beamte zugesichert worden.

Den ganzen Bericht gibt es hier bei der „WAZ“.

(dhe)

 
 

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