EBE-Mitarbeiter wehren sich gegen Kritik

Marcus Schymizcek
Die EBE-Mitarbeiter zeigten sich über die Kritik Eckenbachs am Winterdienst „verärgert und verwundert“. Foto: Jakob Studnar
Die EBE-Mitarbeiter zeigten sich über die Kritik Eckenbachs am Winterdienst „verärgert und verwundert“. Foto: Jakob Studnar

Essen. CDU-Ratsfrau und EBE-Aufsichtsratmitgliede Jutta Eckenbach hat vom Betriebsrat der Entsorgungsbetriebe einen offenen Brief erhalten. Die Mitarbeiter seien „verärgert und verwundert“ über dei „unberechtigte Kritik“.

Schnee und Eis sind dahin geschmolzen. Die Querelen um den Winterdienst aber wirken nach. So erhielt Jutta Eckenbach, CDU-Ratsfrau und Mitglied des Aufsichtsrates der EBE, vom Betriebsrat einen offenen Brief - im Ton gesalzen. Eckenbachs „unberechtigte Kritik“ habe Belegschaft und Arbeitnehmervertreter „verärgert und verwundert“, heißt es.

Die Mitarbeiter hätten „auch über die Feiertage in ständigem Einsatz und mit vielen Überstunden“ versucht, die Straßen freizuhalten. Wenn dies nicht gelungen sei, liege das auch daran, dass auf Initiative von Eckenbachs Partei vor Jahren 290 EBE-Mitarbeiter eingespart worden seien. Die CDU-Ratsfrau weist den Vorwurf zurück. Ihre Kritik am Winterdienst gelte nicht den Mitarbeitern. Sie bleibe dabei, dass die Organisation verbessert werden müsse. Eckenbach fordert eine bessere Abstimmung zwischen EBE, Evag, Tiefbauamt und dem Landesbetrieb Straßen NRW. Eckenbach: „Wir machen nichts schlecht, wenn wir sagen, was nicht gut gelaufen ist.“