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Essen

Drogenszene in Essen: Dealer sind nur umgezogen und werden immer dreister

Eine Drogenkontrolle der Polizei. (Symboldbild)
Foto: imago
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Essen. Für 500.000 Euro sind Anfang 2017 am Rheinischen Platz im Norden der Essener Innenstadt Kameras installiert worden – die Drogen hatten überhand genommen. Kleindealer standen in der U-Bahn-Haltestelle, teils sogar grüppchenweise und haben von Gras bis Heroin alles verkauft, was nicht legal ist.

Dealer sind nicht verschwunden, sondern nur umgezogen

Doch außer den Händlern und den Konsumenten hat sich in der Umgebung um die Haltestelle und den Platz keiner mehr wirklich sicher gefühlt.

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Die Stadt hängte daraufhin Kameras auf, wollte der Dealerei damit ein Ende setzen.

Und wirklich, Dealer und Kunden verschwanden.

Jedoch nicht so wie die Stadt sich das vorgestellt hatte: Die Dealer sind nur ein paar Meter weiter zum Viehofer Platz am Pferdemarkt gezogen.

++++Drogen-Drive-In mitten in Essen - Wie die Szene in der Nordstadt funktioniert++++

Der neue Standort des sogenannten Drogen-Drive-Ins wurde hier in einem Facebook-Video dokumentiert:

Neuer Hotspot ist die Treppe am Lampengeschäft

Besonders beliebt soll nun die Treppe zwischen Viehofer Straße und Schützenbahn sein – direkt am Lampengeschäft. Das berichtet die WAZ.

Die Überwachungskamera nur gut zehn Schritte entfernt, filmt in die falsche Richtung, bekommt somit vom Handel nichts mit. Jemand hat sogar an die Wand der Dealer-Treppe "Buy drugs here" gesprüht.

"Buy drugs here"

Die Geschäftsleute sind davon nicht begeistert. Gerade in den letzten drei Monaten sei es wieder schlimm geworden, so ein Verkäufer.

Den ganzen WAZ-Artikel findest du hier >>

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.