Essen

Dorstener Franco M. (28) hatte 60.000 Kinderpornos auf dem Computer - einige davon soll er selber gedreht haben

Franco Florian M. steht seit Dienstag vor dem Landgericht Essen.
Franco Florian M. steht seit Dienstag vor dem Landgericht Essen.
Foto: Daniel Sobolewski / DER WESTEN
  • Franco M. (28) soll drei Jungen (9, 11, 13) sexuell missbraucht haben
  • Dafür steht er erneut vor dem Essener Landgericht
  • Die Anklage: Er filmte seinen Sex mit Kindern und stellte es ins Internet
  • Auf seinen Computern wurden rund 60.000 Kinderpornos gefunden

Essen. Sechs Mal soll sich Franco M. (28) an kleinen Jungs vergangen haben. Er zwang sie zu Sex, filmte die Handlungen und stellte die Videos ins Internet. So lautet die Anklage gegen den bereits wegen kinderpornografischer Handlungen und Besitz von Kinderpornografie vorbestraften Dorstener.

Seit Dienstag steht M. erneut vor dem Landgericht Essen. Wieder fanden die Behörden auf zahlreichen sichergestellten Computern und Datenträgern des Angeklagten rund 60.000 Fotos und Videos mit Kinderpornografie. Darunter sogar Videos, auf denen Kinder Sex mit Tieren hatten.

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Noch schwerer als der Besitz dieses widerwärtigen Pornomaterials wiegt aber, dass sich M. selbst an Kindern vergriff. Insgesamt sechsmal soll der gebürtige Essener zwischen Januar 2014 und August 2015 drei Jungen (9, 11 und 13) zu sexuellen Handlungen überredet oder sogar gezwungen haben.

Laut Anklageschrift bezahlte er den Kindern, denen er zuvor seine Liebe gestanden hatte, Taschengeld. Mit dem Entzug dieses Geldes und auch mit der Androhung von Schlägen setzte er die drei Kinder so sehr unter Druck, dass sie die Nötigungen über sich ergehen ließen.

M. soll Kinderpornos gedreht und veröffentlich haben

Unter den zehntausenden Dateien auf den Computern des Angeklagten fanden sich auch Fotos und Videos der drei Jungen wieder. Diese soll M. auch im Internet verbreitet haben.

Fünf Termine hat die Vorsitzende Richterin Dr. Karin Maiberg für den Prozess angesetzt, ein Urteil wird am 14. März erwartet. Sollte Franco M. erneut für schuldig befunden werden, wird die Strafe wohl höher ausfallen als die zwei Jahre Bewährung, die er zuletzt für seine Taten bekam.

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