Essen

Doppelmord in Gelsenkirchener Massagesalon: Irres Geständnis an Angela Merkel - Peng L. (40) entschuldigt sich bei der Kanzlerin

Peng L. (Mitte) zwischen seinen Verteidigern Timo Scharrmann (l.) und Hans Reinhardt.
Peng L. (Mitte) zwischen seinen Verteidigern Timo Scharrmann (l.) und Hans Reinhardt.
Foto: Daniel Sobolewski / DER WESTEN

Essen. Zwei Frauen fand die Polizei am 29. Oktober 2017 in einem chinesischen Massagesalon in der Gelsenkirchener Altstadt – brutal erstochen und verblutet.

Einen Monat später wurde der dringend tatverdächtige Chinese Peng L. festgenommen. Seit Montagmorgen muss er sich vor dem Essener Landgericht wegen zweifachen Mordes verantworten.

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Tatverdächtiger entschuldigt sich bei der Kanzlerin

An einem kurzen ersten Prozesstag gab L. an, zum Tatvorwurf zu schweigen. Ausgesagt hatte er jedoch bereits in Form eines Briefes an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Brief liegt als Beweismittel bei den Akten.

Laut seines Verteidigers Hans Reinhardt gestand Peng L. die Tat in diesem Brief. „Er entschuldigt sich bei der Kanzlerin für die Unannehmlichkeiten. Er spricht von großer Angst vor der Todesstrafe in China“, so Reinhardt im Gespräch mit DER WESTEN.

Im Brief erklärt L., nach sexuellen Handlungen mit einer Masseurin nahezu gedrängt worden zu sein, noch eine Thai-Suppe zu essen. Anschließend habe er sich merkwürdig gefühlt, sei weggetreten. Als er wieder zu sich kam, habe er blutige Hände gehabt – die Masseurin (52) und die Chefin des Salons (46) waren tot.

 
 

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