DLRG rettet nach Hochwassereinsatz Segler auf Baldeneysee in Essen

Alle Hände voll zu tun für die DLRG: Kaum waren die Helfer aus den Hochwassergebieten zurück, erwartete sie am Baldeneysee der nächste Einsatz.
Alle Hände voll zu tun für die DLRG: Kaum waren die Helfer aus den Hochwassergebieten zurück, erwartete sie am Baldeneysee der nächste Einsatz.
Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
Kurz nach der Rückkehr aus dem Hochwassergebiet Magdeburg hatten die Einsatzkräfte der Essener DLRG am Wochenende auch am Baldeneysee alle Hände voll zu tun. Dort mussten am Samstag zunächst Segelboote aufgerichtet werden, die wegen des starken Winds gekentert waren. Zudem kenterte eine Jolle.

Essen. Eine Woche, nachdem die DLRG Essen mit zwei Bootstruppen und zehn Helfern zum Hochwassereinsatz nach Magdeburg ausgerückt ist, hat der Alltag die Essener Rettungsschwimmer wieder fest im Griff.

Kaum waren die letzten Essener Einsatzkräfte am vergangenen Donnerstag wohlbehalten zurück an der DLRG-Rettungsstation am Baldeneysee, erwartete die ehrenamtlichen Helfer ein einsatzreiches Wochenende. Bereits am Samstag wurden die Kräfte im Rahmen des Wasserrettungsdienstes am Baldeneysee alarmiert. Schon tagsüber musste die DLRG mehrere Segelboote aufrichten, die wegen des starken Windes gekentert waren. Einige blieben mit ihren Masten im Schlick stecken und konnten sich selbst nicht mehr helfen.

Gegen 19.35 Uhr wurde die Helfer dann noch von der Leitstelle der Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Personen im Wasser“ zu einer gekenterten Jolle in Höhe Schloss Baldeney alarmiert. Sofort rückten neben einem Großaufgebot der Feuerwehr zwei Rettungsboote aus. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Zwei Segler konnten von der Besatzung eines Rettungsbootes gerettet werden und kamen mit dem Schrecken davon. Die Jolle wurde aufgerichtet und in den Heimathafen geschleppt.