Essen

Essener Asylbewerberheim kostet uns 28 Millionen Euro - und es leben nicht einmal Flüchtlinge darin

  • Der Opti-Park in Essen sollte eine Flüchtlingsunterkunft werden
  • Jetzt steht er leer
  • Das kostet das Land rund 250.000 Euro im Monat

Essen. Was für eine dicker Batzen von deinem Steuergeld! Für den ehemaligen Opti-Park im Essener Westviertel gehen 28 Millionen Euro von deinen Steuern drauf.

Eigentlich sollten in dem leerstehenden Bürogebäude bis zu 1000 Flüchtlinge untergebracht sein. Jetzt steht das Gebäude seit Mitte des letzten Jahres leer.

Doch Miete, Strom und Kosten für den Wachschutz in Höhe von über 250.000 Euro im Monat muss das Land immer noch bezahlen, berichtet die Bild-Zeitung.

Das Land NRW hatte den Gebäudekomplex angemietet, als der Flüchtlingszustrom auf seinem Höhepunkt zulief. Innenminister Ralf Jäger dazu: „In einer extremen Situation mussten innerhalb von Tagen neue Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.“

Stadt Essen will das Gebäude nicht

Dann aber mussten im „Opti-Park“ die Brandschutzanlagen erneuert werden. Doch: Als die Reparaturen abgeschlossen waren, kamen nicht mehr so viele Flüchtlinge nach NRW. Das Gebäude wurde nutzlos, der über zehn Jahre abgeschlossene Mietvertrag aber blieb bestehen.

Pläne, dass die Stadt Essen das Gebäude übernimmt, waren aussichtslos. Die Stadt wollte die hohen Mietkosten für das Gebäude nicht bezahlen. Und sie hatte bereits selbst Neubauten für Flüchtlinge geplant.

Bis der Mietvertrag zwischen und dem Eigentümer des ehemaligen Opti-Parks auslaufen wird, werden so knapp 28 Millionen Euro von deinen Steuern fällig.

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