Essen

Dieselfahrverbote in Essen: Kritiker müssen Schlappe hinnehmen – alle Messstationen gültig

Eine Messstation zur Messung der Luftqualität an der Gladbecker Straße in Essen Altenessen. Viele Messstationen entsprechen nicht den vorgegeben Richtlinien der EU. Das wurde nun abgewiesen.  (Symbolfoto)
Eine Messstation zur Messung der Luftqualität an der Gladbecker Straße in Essen Altenessen. Viele Messstationen entsprechen nicht den vorgegeben Richtlinien der EU. Das wurde nun abgewiesen. (Symbolfoto)
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Essen. Kritiker des Dieselfahrverbotes in Essen und Gelsenkirchen müssen eine Schlappe hinnehmen. Noch vor wenigen Tagen hatten sie sich darauf gestützt, dass die Messstationen zu nah an den Hauptverkehrsstraßen stehen würden und deswegen die Werte des Stickstoffdioxid höher ausfallen als sie eigentlich sind. (wir berichteten)

TÜV Rheinland gibt alle Messstationen als gültig bekannt

Doch diese Hoffnung wurde nun vom TÜV Rheinland zerstört. Laut WAZ hat dieser nämlich bestätigt, dass alle 49 Stationen in NRW, an denen überhöhte Werte registriert wurden, fachgerecht und nach EU-Vorgaben aufgestellt wurden.

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Die Dieselfahrverbote sind von den Städten Essen und Gelsenkirchen kritisch aufgenommen worden. Sie befürchten einen extrem hohen Verwaltungsaufwand, der personell kaum zu stemmen sei.

Auch die A40 kann unter das Dieselfahrverbot fallen

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte vergangene Woche beschlossen, dass die Dieselfahrverbote in Essen und Gelsenkirchen ab Juli 2019 kommen. Unter anderem soll auch ein Teil der A40 in die Sperrzone fallen.

Die Landesregierung will in Berufung gehen, um die Verbote abzuwenden. (fb)

 
 

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