Essen

Diese sechs Kreuzungen sind besonders gefährlich für Fahrradfahrer

Das weiße Ghost-Bike wurde an der Ecke Hindenburg-/Bismarck-/Kruppstraße in Erinnerung an eine Fahrradfahrerin aufgestellt, die in Folge eines Unfalls im August 2016 ums Leben kam.
Das weiße Ghost-Bike wurde an der Ecke Hindenburg-/Bismarck-/Kruppstraße in Erinnerung an eine Fahrradfahrerin aufgestellt, die in Folge eines Unfalls im August 2016 ums Leben kam.
Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen. Für Radfahrer ist Essen an vielen Stellen kein sicheres Pflaster. An Risiko-Kreuzungen kommt es immer wieder zu teils tödlichen Unfällen. Tote Winkel - keine Radwege. Die steigenden Raten sprechen für sich selbst!

Risiko-Kreuzungen sollen sicherer werden

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stadt sechs Kreuzungen in Essen ausgemacht, an denen es immer wieder zu Fahrrad-Unfällen kommt. Nun sollen hier noch in diesem Jahr orangefarbene Warnbikes aufgestellt werden, um Verkehrsteilnehmer zu warnen.

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Außerdem sollen die Kreuzungen fahrradfreundlicher werden. „An diesen Kreuzungen werden die Radwege und Abbiegerstreifen ausgebaut oder besser beschildert“, teilt Polizeisprecher Christoph Wickhorst gegenüber DER WESTEN mit.

Diese sechs Risiko-Kreuzungen sind besonders gefährlich für Radfahrer:

  • Steelestraße / Hollestraße
  • Ruhrallee / Konrad-Adenauer-Brücke
  • Berthold-Beitz-Boulevard / Pferdebahn
  • Meisenburgstraße / Hans-Böckler-Straße
  • Herzogstraße / Stoppenberger Straße
  • Altenessener Straße / Palmbuschweg

Das erste ähnliche Warn-Fahrrad Essens wurde schon im September 2016 an der Ecke Hindenburg-/Bismarck-/Kruppstraße aufgestellt. „Velocity Ruhr“-Aktivisten wollten mit dem - in diesem Fall weißen - „Ghost-Bike“ an eine 53-jährige Radfahrerin erinnern, die auf einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst und dadurch tödlich verletzt wurde.

In Duisburg stehen schon sieben Warnfahrräder

In Duisburg gibt es schon seit längerem eine ähnliche Initiative des Netzwerks „Duisburg. Aber sicher!“. Insgesamt sieben leuchtend orangefarbene Warnfahrräder sollen Verkehrsteilnehmer vor potentiellen Gefahrensituationen warnen.

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