Die Pino-Thek in Essen-Werden ist italienisches Restaurant und Bar

Die Pino-Thek in Werden setzt auf Musikgastronomie. Pino Mammone (l.) und Gianni Iobbi bringen Klassiker der italienischen Küche auf den Tisch. Im Bild (v.l.): Pino Mammone und Gianni Iobbi.
Die Pino-Thek in Werden setzt auf Musikgastronomie. Pino Mammone (l.) und Gianni Iobbi bringen Klassiker der italienischen Küche auf den Tisch. Im Bild (v.l.): Pino Mammone und Gianni Iobbi.
Foto: WAZ Fotopool
Studenten finden sich in der Werdener "Pino-Thek" ebenso ein wie Freunde der Musik, der italienischen Küche, der gediegenen Atmosphäre. Pino und Gianni haben der lange leerstehenden Gaststätte neues Leben eingehaucht. Ein Besuch.

Essen. Werden hat eine neue Musikgastronomie. Ein Konzept, das gut funktioniert, wie man in der Pino-Thek sieht. Pino und Gianni haben der lange leerstehenden Gaststätte neues Leben eingehaucht. Hinter scheinbarer Leichtigkeit steckt aber viel Arbeit.

Die Karte ist ansprechend strukturiert und bietet Klassiker der italienischen Küche wie Riesengarnelen, Dorade vom Grill oder Steaks. Ergänzt werden diese durch eine Tageskarte, eine Auswahl an Antipasti und Bar-typische Elemente wie zum Beispiel Fingerfood und XXL-Burger. Im Rahmen der täglichen Angebotsreihe „Every day a special day“ stehen heute Schnitzelangebote für 6,90 Euro auf dem Plan. Das kann uns angesichts der Spaghetti mit Flusskrebsen an Hummersauce (11 Euro) von der Tageskarte aber nicht locken. Eine gute Wahl, denn die Portion ist reichlich und überzeugt durch eine gute Menge Flusskrebsfleisch, wird durch knackige Frühlingszwiebeln ergänzt und von einer Hummersauce abgerundet.

Perfekte Mischung

Von gleich guter Qualität ist die Lasagne (8,50), die nicht zu käselastig und nicht überwürzt ist. Den Abschluss-Knüller bildet dann das Dessert „pistacchio semifreddo“ – ein echter Traum in Gestalt einer geeisten Paste di Mandorla mit Pistazien und feiner Schokoladendekoration.

Passende Getränke finden sich in der Barkarte schnell, einen anständigen Weißwein wie den Lugana della Garda gibt es für 2,90 Euro. Ein Aperol Spritz liegt mit 4,80 preislich im gesunden Mittelmaß. Übertreiben sollten sie es hier auch nicht mit den Preisen, denn Studenten sind eine der Zielgruppen. Und die finden sich dann auch ebenso ein wie Freunde der Musik, der italienischen Küche, der gediegenen Atmosphäre. Die perfekte Mischung also, die sich vor allem darin begründet, dass hier eben beides geht: Restaurant- oder Barbesuch. Damit der nicht so bald ein Ende nimmt, stehen Erdnüsse und Chips auf dem Tresen. Ein Detail, das den Gast wertschätzt. Genauso wie das Amuse-Gueule aus frischem Landbrot und einer Platte mit Oliven, Salami, Pepperoni, Quark.

Spontane Klavier-Einlagen der Gäste

Die Atmosphäre in der Pino-Thek folgt nicht dem angesagten cleanen Stil, sondern eher der einer klassischen Künstlerbar. Fotowände mit Künstlern aus allen Bereichen,die Musikauswahl mit Keith Jarrett, Ella Fitzgerald, Michael Bublé, Black-Soul, Funk, Jazz und die montäglichen Live-Acts sind die passenden Zutaten für dieses Konzept. Hier ist zum Wohle des Gastes nichts dem Zufall überlassen. Außer die musikalischen Einlagen am Klavier, zu denen sich mancher Gast – die Folkwang Hochschule ist eben in Spuckweite – spontan hinreißen lässt.

Pino-Thek, Klemensborn 96, 45239 Essen, Telefon: 0201/ 94620351, täglich ab 18 Uhr bis Ende offen. Warme Küche bis 1 Uhr nachts. Sonntag Ruhetag.Essen und Trinken

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