Essen

Die „Pelz-Polizei“ in der Essener City schaut sich ganz genau an, was für ein Winteroutfit du trägst

Die „Pelz-Polizei“ kontrolliert in der Essener Innenstadt die Winterjacken der Passanten. Viele wissen nicht, dass in ihrer Jacke echter Pelz vernäht ist.
Die „Pelz-Polizei“ kontrolliert in der Essener Innenstadt die Winterjacken der Passanten. Viele wissen nicht, dass in ihrer Jacke echter Pelz vernäht ist.
Foto: Knut Vahlensieck / Funke Foto Services
  • Pelz-Polizei in der Essener City kontrolliert Winterjacken
  • Tierschützer wollen Aufklärungsarbeit leisten
  • Viele Passenten wissen nicht, ob für ihre Jacken Tiere sterben mussten

Essen. Bei dem nasskalten Wetter holst du natürlich deine dickste Winterjacke aus dem Schrank. Wenn du mit der in der City unterwegs bist, kann es gut sein, dass du bald Bekanntschaft mit einer ganz speziellen Polizei machst.

Wie die WAZ berichtet, ist seit einigen Tagen die „Pelz-Polizei“ in der Innenstadt unterwegs. Mitglieder des „Deutschen Tierschutzbüro“ kontrollieren Passanten, prüfen, ob für ihre Winterjacken Tiere sterben mussten. Mit ihren blau-schwarzen Uniformen sehen sie dabei fast aus, wie eine echte Polizeistreife.

„Polizei“ spricht keine Strafe aus

Doch statt zu verwarnen und zu bestrafen, wollen sie aufklären: „Viele wissen nicht, dass der angebliche Kunstpelz an der Jacke oder der Mütze tatsächlich echt ist“, sagt Jennifer Schöpf, Tierschützerin und eine der „Pelz-Polizisten“ gegenüber der WAZ.

Vor Ort prüfen sie die Materialien der Jacke. Und siehe da: Bei vielen ist echter Pelz vernäht. Die Passanten aber wussten davon nichts. „Ich habe mich im Geschäft nicht beraten lassen, sondern die Jacke einfach gekauft, weil ich sie schön fand“, sagt eine Frau der WAZ. Sie finde es furchtbar, wenn Tiere für Mode sterben müssen.

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier lesen.

(ds)

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