Essen

Gruga und Co.: Darum gibt es plötzlich wieder Parkwächter in Essener Parks

Die Parkwächter sollen die Besucher auch darauf aufmerksam machen, ihren Müll zu entsorgen
Die Parkwächter sollen die Besucher auch darauf aufmerksam machen, ihren Müll zu entsorgen
Foto: Funke Foto Services/ Kerstin Kokoska
  • Die Parkwächter kommen in Essener Parks zurück
  • Sie sollen Parkbesucher auf Regelverstöße aufmerksam machen
  • Für das Projekt werden nur Langzeitarbeitslose eingesetzt

Essen. Müll, laute Musik, Gänse und Enten werden mit Brot gemästet - Regelverstöße, die es in Zukunft seltener in Essener Parks geben soll. Denn: Die Parkwächter sind zurück.

Im Rahmen des Bundesprojekts „Soziale Teilhabe“ gehen bisher zwölf ehemalige Langzeitarbeitslose seit Mai durch beinahe alle Parks in Essen. Sie sollen dagegen vorgehen, dass Enten gefüttert werden, Müll liegen bleibt, abends zu laut Musik gespielt wird. Außerdem sollen sie zusätzlich über die Grüne Hauptstadt informieren.

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Langzeitarbeitlose arbeiten als Parkwächter

Die Parkhüter wurden zuvor vom Ordnungsamt geschult. Dabei handelt es sich ausschließlich um Langzeitarbeitslose, die 30 Stunden in der Woche eingesetzt werden sollen.

Bis 22 Uhr sollen sie für mehr Ordnung sorgen und verstärkt am Wochenende eingesetzt werden. Gerade dann sind die meisten Parks besonders stark frequentiert.

„Sie haben keine Weisungsbefugnis. Dafür sind sie mit Mobiltelefonen ausgestattet, um notfalls das Ordnungsamt oder die Polizei zu informieren“, so eine Sprecherin der Stadt Essen. Vornehmlichen sollen die Wächter das Gespräch mit den Parkgängern suchen.

Gezahlt wird den Parkwächtern der Mindestlohn. Das Projekt soll bis zum 31. Dezember 2018 laufen. Bisher sind zwölf, der geplanten 30 Stellen, besetzt.

 
 

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