Die Arche Noah geht auf dem Kennedyplatz vor Anker

Foto: WAZ FotoPool
Zum Auftakt des Stadtfestes soll am Samstagabend, 24. September, die Essener Pop-Combo „Banda Senderos“ für Stimmung sorgen.

Essen.. Die Arche Noah ankert auch in diesem Jahr wieder in der City und lädt am 24. und 25. September zum Stadtfest auf den Kennedyplatz und den benachbarten Salzmarkt ein. Das Fest ist als fröhlicher Auftakt der Interkulturellen Woche gedacht, die bundesweit begangen wird.

Unter dem Motto „Was uns trennt und was uns eint“ wollen die Veranstalter Raum für eine Begegnung von Kulturen und Religionen schaffen. Das reicht vom persönlichen Austausch über die Diskussion bis zum Quiz. Dazu gehören aber auch Tanz, Gesang und Ausgelassenheit, wofür zum Auftakt am Samstagabend (24.9.) die Essener Pop-Combo „Banda Senderos“ sorgen soll. Mit dabei sind außerdem Kulturvereine verschiedener Nationalitäten, das Transorient Orchestra, das Ensemble Draj oder zum Beispiel die Entre Pasos Dance Company.

Umfangreiches Programm

Als Zeichen für Respekt und gegenseitiges Verständnis haben die Veranstalter vom Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) und vom Kommunalen Integrationszentrum einen Button mit der Aufschrift „Ich bin ein Arche-Typ“ herstellen lassen. Ein Slogan, zu dem sich bei der Vorstellung des Arche-Programms auch Oberbürgermeister Thomas Kufen bekannte. „Ich bin ein Arche-Typ, weil das Multikulturelle einfach in uns steckt – wir sitzen hier alle in einem Boot“, erklärte Kufen, der auch als Schirmherr des Arche Noah-Projekts firmiert.

Mit dem Stadtfest wird die Interkulturelle Woche eingeläutet, die bis zum 3. Oktober ein umfangreiches Programm bietet. Dieses haben die Organisatoren gemeinsam mit über 100 Kooperationspartnern erstellt. Am Dienstag, 27. September, wird ab 15 Uhr auf Zeche Carl (Wilhelm-Nieswandt-Allee 100) ein Willkommensfest für Flüchtlinge gefeiert.

Die Termine

Am Mittwoch, 28. September, eröffnet der „Gebetomat“ des Berliner Künstlers Oliver Sturm im Foyer des Grillo-Theaters als eine Mischung aus Passfoto-Automat und Beichtstuhl.

Am Donnerstag, 29. September wird im Walter-Wolff-Gemeindehaus (Karl-Denkhaus-Str. 13) ab 18 Uhr zum „Abend der Begegnung“ geladen. Am selben Ort gibt es am Samstag, 1. Oktober, um 20 Uhr das Avram-Konzert.

Am Sonntag, 2. Oktober, um 19 Uhr feiert in der Box (Theaterplatz) das Stück »Ichglaubeaneineneinzigengott“ Premiere, anschließend gibt’s eine Diskussion. Der Montag, 3. Oktober, bildet als Tag der offenen Moscheen den Abschluss der Interkulturellen Woche.

 
 

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