Die Anmeldezahlen bleiben immer konstant

Alle Jahre wieder stehen Mütter und Väter vor einer immens wichtigen Frage: Welche weiterführende Schule soll mein Kind nur besuchen? Wo werden seine Neigungen am intensivsten und besten gefördert? Wo ist es am besten untergebracht? Wo fühlt es sich wohl?

Wahl der richtigen Schule istkeine leichte Entscheidung

Die Wahl der richtigen Schule ist elementar und oftmals keine leichte Entscheidung. Da ist es von großem Vorteil, sich vorab einen umfangreichen Eindruck zu verschaffen. Diese Möglichkeit wurde Grundschulkindern und Eltern nun im Rahmen des Tages der offenen Tür am Werdener Gymnasium geboten.

Auf dem Gang im Hauptgebäude an der Grafenstraße duftet es nach Kaffee und Waffeln, kleine Scouts aus den fünften Klassen weisen den Besuchern den Weg zu den verschiedenen Angeboten an diesem Tag. Eine Experimentalshow der Chemie-AG, eine Streicher- und Bläserprobe, Vorführungen der Computeranlage, eine Englischstunde oder Kunstausstellungen sind nur einige der Programmpunkte, um mal in die verschiedenen Fächer hinein zu schnuppern. Selbst die Cafeteria hat geöffnet und bietet Hähnchengeschnetzeltes zum Probieren an. Mit leerem Magen lernt es sich schließlich schlecht.

Wohin man an diesem Tag schaut - überall herrscht dichtes Gedränge, und mittendrin steht Karsten Brill: „So viele Gäste hatten wir meines Erachtens noch nie bei einem Tag der offenen Tür. Es dürften an die 2000 Leute sein, die heute gekommen sind“, erzählt der Lehrer, der seit zehn Jahren an der Werdener Schule unterrichtet.

Sorgen um schlechte Zahlen muss man sich hier nicht machen. „Wir haben jedes Jahr immer um die 140 Anmeldungen“, sagt Karsten Brill. Im vergangenen Jahr seien es sogar 175 gewesen. Mit insgesamt 1250 Schülern und 100 Lehrern ist das Gymnasium das größte städtische Gymnasium Essens.

„Es mag sein, dass eine große Schule auf den ersten Blick abschreckend wirkt, jedoch sind die einzelnen Stufen in drei verschiedenen, altersgerechten Gebäuden aufgeteilt, wodurch die Einheiten überschaubar sind“, sagt Brill.

Der Vorteil der großen Schule mit ihren 100 Lehrkräften sei das breitgefächerte Bildungsangebot, das den Kindern ermöglicht, ihre ganz persönlichen Neigungen ausleben zu können. Aufgrund der besonderen musischen und naturwissenschaftlichen Vielfalt ist das Werdener Gymnasium über die Stadtgrenzen von Essen hinaus bekannt.

 
 

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