Demos in Essen und Düsseldorf wegen Erdogan-Besuch – so liefen die Protest-Aktionen

Gegen den Besuch von Recep Tayyip Erdogan sind am Samstag Hunderte in NRW auf die Straßen gegangen.
Gegen den Besuch von Recep Tayyip Erdogan sind am Samstag Hunderte in NRW auf die Straßen gegangen.
Foto: Oliver Berg / dpa

Essen/Düsseldorf. Etwa 400 Menschen haben am Samstag in Nordrhein-Westfalen gegen den geplanten Deutschland-Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan demonstriert.

In Düsseldorf zogen laut Polizei etwa 200 Menschen durch die Stadt, dort startete der Protest mit «sehr viel Verspätung», sagte eine Sprecherin.

Demos in Essen und Düsseldorf gegen Erdogan-Besuch in Deutschland

In Bielefeld gingen nach Angaben der Polizei knapp 100 Teilnehmer auf die Straße, genauso wie in Essen.

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«Bisher ist alles sehr ruhig», teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Zu den Protestaktionen in mehreren Großstädten in Deutschland hatte ein Bündnis aufgerufen, zu dem unter anderem kurdische Vereine zählen.

Zu den Kundgebungen waren zuvor mehr Teilnehmer angemeldet worden. Die Proteste bilden den Auftakt zu weiteren Aktionen vor dem für 28. September in Berlin und für 29. September in Köln geplanten Erdogan-Besuch. In beiden Städten werden dann Zehntausende Demonstranten erwartet. (dpa)

 
 

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