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Der Ramadan fängt an! Sechs Fakten zum muslimischen Fastenmonat

Ramadan: Was man über den Fastenmonat der Muslime wissen sollte

Ramadan: Was man über den Fastenmonat der Muslime wissen sollte

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Essen. Einen Monat nichts essen und trinken - bis die Sonne am Abend untergeht: Am Dienstag beginnt für Muslime der Fastenmonat Ramadan. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter dem Brauch? Und wer muss fasten und wer ist davon befreit? Wir haben ein paar Fakten für dich im Überblick:

Was ist der Ramadan?

  • Der Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islams, die die wichtigsten Regeln für einen Moslem sind. Außer dem Fasten, der dritten Säule, gehören noch das Glaubenbekenntnis, die täglichen Gebete, die soziale Gabe an Bedürftige und die Walfahrt nach Mekka dazu.
  • Der Fastenmonat soll als innere Einkehr und Besinnung für jeden einzelnen Muslim verstanden werden – das Fasten soll außerdem die Enthaltsamkeit des Menschen zeigen.

Wie lange geht der Ramadan?

  • Der Ramadan geht 30 Tage. Dieses Jahr beginnt er am 15. Mai und geht bis zum 14. Juni 2018.

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Auf was genau müssen Muslime im Ramadan verzichten?

  • Muslime verzichten zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang darauf, zu essen oder zu trinken. Sie nehmen während des Tages nichts zu sich. Deswegen stehen sie schon vor Sonnenaufgang auf, um etwas zu sich zu nehmen. Nach Sonnenuntergang beginnt das Fastenbrechen, das mit dem Ramadan-Gebet abgeschlossen wird.
  • Außerdem sollen die Menschen in der Zeit ihren Gelüsten entsagen, wie zum Beispiel Geschlechtsverkehr, Alkohol oder Zigaretten.

Wer muss fasten?

  • Im Endeffekt sind alle gesunden Gläubigen, die volljährig sind, zum Fasten verpflichtet. Als volljährig gilt hier, wer die Pubertät erreicht hat.

Welche Ausnahmen gibt es von der Fastenpflicht?

  • Kranke, Kinder sowie Schwangere sind nicht zum Fasten verpflichtet.
  • Auch während der Menstruation und im Wochenbett ist es Frauen nicht erlaubt zu fasten.
  • Auch Menschen, die auch Reisen sind, müssen nicht fasten.
  • Wer kann, sollte die Fastentage jedoch später nachholen.

Warum findet der Ramadan immer an anderen Zeiten im Jahr statt?

  • Der Fastenmonat richtet sich nicht nach dem gregorianischen Kalender, sondern nach dem Mondkalender. Der Ramadan stellt den neunten Monat des islamischen Kalenders dar.
  • Da das Mondjahr aber kürzer als das Sonnenjahr ist, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um zehn oder elf Tage nach vorn.

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