Der Gesellschaft etwas zurück geben

Pascal Hesse
Eine Essener Stiftung - die Stiftung Mercator.
Eine Essener Stiftung - die Stiftung Mercator.
Foto: WAZ FotoPool
Am Dienstag zeigt der „Tag der Stiftungen“ in der Messe, was Stiftungen bewegt und wie Stiften funktioniert.

Essen. Vier Jahren ist es her, dass Andrea Maubach-Koberg und ihr Ehemann Klaus-Dieter Maubach eine Stiftung gründeten – die „Klaus-Dieter Maubach-Stiftung“. Sie will mildtätige Zwecke in der Jugend- und Altenhilfe, in Bildung, Wissenschaft und Forschung fördern, vor allem aber dort, wo es ums Versorgen unheilbar Kranker und Sterbender geht, etwa in der Palliativmedizin und der Hospizarbeit.

Früher war Andrea Maubach-Koberg als Augenoptikermeisterin tätig, heute engagiert sie sich ehrenamtlich und hilft als Patin jungen Müttern dabei, ihren Alltag zu bewältigen. Mit ihrer Stiftung wollen sie und ihr Mann, früher Vorstand bei „E.ON“, der Gesellschaft etwas zurück geben. Und so wird zum Beispiel der „Naturführerschein“ des Kinderschutzbund Essen gefördert, bei dem Heranwachsende in der Natur Entdecker- und Forscheraufgaben lösen. Beim „Essener Tag der Stiftungen“ trifft Andrea Maubach-Koberg am Dienstag im Congress Center Ost der Messe auf viele andere Stifter, auf Projekte die etwa eine der 207 rechtsfähigen lokalen Stiftungen als Partner suchen und auf Menschen, die überlegen, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Beginn ist um 13.30 Uhr.

Informationen rund um die Stiftungsgründung

Das Programm gibt es auf www.essener-stiftungstag.de. Dort erklären die Organisatoren ebenso, worauf man bei der Gründung einer Stiftung achten muss. Kostenfrei kann dort die Broschüre „Was ist eine Stiftung?“ des Bundesverbands Deutscher Stiftungen heruntergeladen werden. Weitere Fragen rund um das Thema Stiftung beantworten unter anderem das „Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband“ unter 84 010 und die Stiftungsverwaltung der Stadt Essen unter 88 20 203.